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WHO fordert Staaten zu drastischeren Maßnahmen im Kampf gegen Corona auf

  • “Wir müssen mehr tun”, sagt WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus.
  • Seine Worte richten sich an die G20-Staaten und fordern aggressivere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Epidemie.
  • Dabei schreckt er vor martialischen Worten nicht zurück.
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Genf. Millionen Menschen könnten an dem neuen Coronavirus sterben, sollten die Länder der Welt nicht aggressiv gegen die Pandemie vorgehen. Diese Warnung richtete der Direktor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnerstag an die Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer. Bereits erbrachte "Opfer" einiger Staaten wie Schul- und Unternehmensschließungen würden dabei helfen, der Epidemie etwas Schärfe zu nehmen, sagte Tedros Adhanom Ghebreyesus. "Aber sie werden sie nicht auslöschen", mahnte er, "wir müssen mehr tun".

Nur die Zeit werde das Ausmaß des wirtschaftlichen, politischen und sozialen Schadens zeigen. “Aber wir wissen, dass der Preis, den wir am Ende zahlen werden, abhängt von unseren Entscheidungen heute.”

Auch Tedros benutzte wie bereits einige Staats- und Regierungschefs vor ihm martialische Rhetorik: "Wir sind im Krieg mit einem Virus, das droht, uns auseinanderzureißen - wenn wir das zulassen."

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RND/AP

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