Weniger unbegleitete Flüchtlingskinder auf griechischen Inseln

  • Statt 5500 unbegleiteten Minderjährigen sollen sich auf den griechischen Inseln nur 1500 Flüchtlingskinder aufhalten.
  • Die EU-Kommission räumte einen entsprechenden Fehler ein.
  • Die ursprüngliche Zahl bezieht sich auf die Inseln und auf das Festland.
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Brüssel. Die EU-Kommission hat ihre Angaben zur Anzahl der unbegleiteten Minderjährigen in den Flüchtlingscamps auf griechischen Inseln erheblich nach unten korrigiert.

“Derzeit sind 42.000 Menschen auf den griechischen Inseln, darunter rund 1500 unbegleitete Minderjährige”, heißt es nun in der korrigierten Fassung einer älteren Pressemitteilung.

Flüchtlingslager nur für 6000 Menschen ausgelegt

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Zuvor war von rund 5500 unbegleiteten Minderjährigen die Rede. Dies sei ein Fehler gewesen, hieß es am Donnerstag aus der EU-Behörde. Die Zahl beziehe sich sowohl auf die Inseln als auch auf das Festland.

Die Flüchtlingslager auf den griechischen Inseln Lesbos, Samos, Kos, Leros und Chios sind eigentlich für rund 6000 Menschen ausgelegt. Sie leben in den überfüllten Lagern unter widrigsten Bedingungen.

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Im „Dschungel“ am Rande Europas - Teil 1: Die Flüchtlinge
3:20 min
Der Dschungel – So nennen die Betroffenen die rasch wachsende Flüchtlingssiedlung auf der griechischen Insel Samos.  © RND

RND/dpa

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