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Weltstrafgericht eröffnet Ermittlungen zu Palästinensergebieten

  • Es geht um Kriegsverbrechen in den Palästinensergebieten.
  • Der Internationale Gerichtshof ermittelt nun gegen mögliche Verdächtige.
  • Angaben zu ihnen machte die Chefanklägerin Fatou Bensouda nicht, schon früher hieß es aber, dass es den begründeten Verdacht für Verbrechen gebe, begangen von „Mitgliedern der israelischen Armee, israelischen Behörden, Hamas und palästinensischen bewaffneten Gruppen“.
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Den Haag. Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes hat offiziell Ermittlungen zu Kriegsverbrechen in den Palästinensergebieten eingeleitet. Das teilte Chefanklägerin Fatou Bensouda am Mittwoch in Den Haag mit. Einzelheiten zu den Ermittlungen wie etwa mögliche Verdächtige, nannte Bensouda nicht. Das werde zu einem späteren Zeitpunkt entschieden. Alle Ermittlungen würden „unabhängig, unparteiisch und objektiv“ ausgeführt.

Verfahren gegen israelische Offiziere möglich

Zuvor hatte das Gericht im Februar festgestellt, dass es auch für die seit 1967 besetzten Gebiete wie das Westjordanland, einschließlich Ost-Jerusalem und den Gazastreifen zuständig sei. Damit wären auch Verfahren gegen israelische Offiziere möglich. Israel erkennt den Strafgerichtshof nicht an und hatte scharf diesen Beschluss verurteilt. Palästina ist seit 2015 Vertragsstaat des Weltstrafgerichtes.

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Die Anklage hatte bereits früher festgestellt, dass es den begründeten Verdacht für Verbrechen gebe, begangen von „Mitgliedern der israelischen Armee, israelischen Behörden, Hamas und palästinensischen bewaffneten Gruppen“.

RND/dpa

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