Weißes Haus: Geheimhaltung von Trump-Telefonat war angewiesen

  • Der Whistleblower hatte in seiner Beschwerde geschrieben, Teile des Telefonats zwischen Trump und Selenskyj seien weggesperrt worden.
  • Das Weiße Haus hat dieses Vorgehen nun offenbar bestätigt.
  • Eine grobe Mitschrift des Telefonats sei auf Anweisung von Anwälten in ein geheimes System verschoben worden.
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Washington. Das Weiße Haus hat ein wichtiges Detail der Amtsmissbrauchsvorwürfe eines Whistleblowers gegen US-Präsident Donald Trump bestätigt. Aus dem Präsidentensitz verlautete am Freitag, dass eine grobe Mitschrift von Trumps Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auf Anweisung von Anwälten in ein geheimes System des Nationalen Sicherheitsrats verschoben worden sei.

Die Regierungsquelle wollte nicht namentlich genannt werden. Unklar war, warum und wann die Mitschrift dorthin verschoben wurde.

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JOE BIDEN: Der demokratische Präsidentschaftsbewerber sieht Amerika in einem "Kampf um die Seele dieser Nation" und will Trump deswegen bei der US-Wahl 2020 herausfordern. Umfragen sehen im ehemaligen Senator und Vizepräsidenten den derzeit aussichtsreichsten Gegner Trumps, auch wenn der 76-Jährige bei Auftritten zuletzt immer wieder schwächelte. Trump bezeichnet ihn als "Sleepy Joe" - als "schläfrigen Joe". Unter Trumps Vorgänger Barack Obama war Biden von 2009 bis 2017 Vizepräsident.  @ Quelle: imago images / ZUMA Press
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Vorwurf des Whistleblowers

Der Whistleblower hatte in seiner Beschwerde geschrieben, dass Details des Telefonats weggesperrt worden seien, deute darauf hin, dass Mitarbeitern des Weißen Hauses klar gewesen sei, wie schwerwiegend dessen Inhalt sei. Die Beschwerde steht im Zentrum von Voruntersuchungen der Demokraten im Repräsentantenhaus für ein mögliches Amtsenthebungsverfahren gegen Trump.

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RND/AP