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„Weil sie feige sind“: Trump wettert gegen Parteikollegen, die ihre Booster-Impfung verheimlichen

Ex-US-Präsident Donald Trump.

New York.Der ehemalige US-Präsident Donald Trump hat einigen anderen Republikanern vorgeworfen, beim Thema Impfen nicht mit offenen Karten zu spielen. Er habe Auftritte von mehreren Politikern gesehen, die auf die Frage, ob sie eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, nur ausweichende Antworten gegeben hätten, sagte Trump am Dienstagabend (Ortszeit) in einem Interview des konservativen Fernsehsenders One America News Network. Zwar hätten diese Leute sehr wohl die Booster-Impfung erhalten, wollten es aber aus politischem Kalkül heraus nicht sagen, sagte Trump. „Weil sie feige sind.“

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Trump selbst bestätigte in dem Interview, dass er seine Auffrischungsimpfung erhalten habe. Im Dezember war er für diese Aussage von Anhängern ausgebuht worden. Seitdem positioniert er sich zunehmend gegen jene vor allem unter den Republikanern, die die Wirksamkeit der Impfstoffe in Frage stellen.

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Trump, der mit einer erneuten Kandidatur für das Präsidentenamt liebäugelt, nannte in dem Interview keine Namen. Unter anderem hatte aber der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, eine Auskunft darüber verweigert, ob er geboostert ist oder nicht. Er wird als möglicher aussichtsreicher Gegner Trumps für die Wahl 2024 gehandelt.

„TRUTH Social“ - Trump startet eigenes soziales Netzwerk

Mit seiner eigenen Social-Media-Plattform will sich der ehemalige US-Präsident Donald Trump wieder Gehör verschaffen.

Die ersten Corona-Impfstoffe waren noch während Trumps Regierungszeit entwickelt worden, er selbst hatte die Gefahr durch das Virus aber immer wieder heruntergespielt. Er ließ sich dann zwar impfen, allerdings nicht öffentlich und ohne Aufruf zum Impfen, wie das andere Spitzenpolitiker getan hatten. Dass er jetzt seine Auffrischungsimpfung herausstreicht, ist damit eine klare Neupositionierung Trumps.

Beobachter gehen davon aus, dass er sich von anderen potenziellen Präsidentschaftsanwärtern wie DeSantis abgrenzen und die Corona-Erfolge seiner Regierung herausstreichen will. Unter den Republikanern sind besonders viele Impfskeptiker.

RND/AP

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