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Wehrbeauftragter Bartels sieht Bundeswehreinsatz in Nordsyrien kritisch

  • Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Hans-Peter Bartels (SPD), hält wenig von einer Schutzzone in Nordsyrien mit deutscher Beteiligung.
  • Die Truppe reiße sich nicht um weitere Auslandseinsätze.
  • Der Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) lasse zu viele Fragen offen, sagte Bartels.
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Berlin. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), hat den Vorstoß von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), eine Schutzzone in Nordsyrien einzurichten, kritisiert. „Die Bundeswehr reißt sich nicht um zusätzliche Aufgaben. Schon jetzt sind 17.000 deutsche Soldatinnen und Soldaten in internationale Einsätze eingebunden, von Afghanistan bis zur Nato Response Force0147, sagte Bartels dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Kramp-Karrenbauer will eine internationale Sicherheitszone in Syrien
0:57 min
Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer will Soldaten aus Europa nach Syrien schicken, um für Stabilität zu sorgen.  © Jörg Köpke/dpa

Laut Bartels ist es zwar möglich, dass Deutschland andere Prioritäten setzt. „Aber noch ist ja völlig offen, um welche Art von Mission es eventuell gehen soll. Und soll dann die EU aktiv werden, die Nato oder die UN?“

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Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer plädiert für Schutzzone in Nordsyrien

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Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer hatte am Montag eine Schutzzone in Nordsyrien unter deutscher Beteiligung vorgeschlagen. Einzelheiten nannte sie nicht. Aus Regierungskreisen verlautete am Dienstag, weder die CSU noch die SPD sei in die Überlegungen der Verteidigungsministerin eingebunden gewesen. Das Auswärtige Amt unter Außenminister Heiko Maas (SPD) meldete „Diskussionsbedarf“ an.

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