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Wehrbeauftragte sieht Handlungsbedarf beim KSK: Vorfälle „sorgfältig aufklären“

  • Das Kommando Spezialkräfte (KSK) wurde von Skandalen erschüttert.
  • Die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) sieht nach dem Abschlussbericht der Prüfung weiter Handlungsbedarf.
  • Die Vorfälle müssten sorgfältig und konsequent aufgeklärt und die Reform fortgeführt werden.
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Berlin. Die Wehrbeauftragte Eva Högl (SPD) sieht beim von Skandalen erschütterten Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr dauerhaften Handlungsbedarf. Auch nach dem Abschlussbericht, wonach das KSK Reformauflagen weitgehend erfüllte hat, sei es eine Daueraufgabe, „die Vorfälle, die es gegeben hat, sorgfältig und konsequent aufzuklären und die Reform auch fortzuführen“, sagte Högl am Donnerstag im Deutschlandfunk. Das KSK sei nicht „aus der Schusslinie“.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hatte vor gut einem Jahr eine ministerielle Arbeitsgruppe damit beauftragt, rechtsextremistische Tendenzen innerhalb des KSK und Verstöße im Umgang mit Munition und Waffen zu prüfen und abzustellen. Laut Verteidigungsministerium setzte das KSK mehr als 90 Prozent der Auflagen um.

Der Abschlussbericht zeige, dass die ergriffenen Maßnahmen wirksam seien und im KSK viel verändert worden sei, befand Högl. „Und ich finde, der Abschlussbericht zeigt auch, dass das KSK eine gute Zukunft haben kann. Aber es muss eben weitergehen.“ Sie habe selbst mit vielen Soldatinnen und Soldaten gesprochen. Die überwiegende Mehrheit stehe „ganz fest auf dem Boden des Grundgesetzes“, leiste verantwortungsvoll ihren Dienst und wolle an der Aufklärung und der Reform mitarbeiten.

RND/dpa

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