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Wegen Platzmangel? Ex-Kanzler Schröder nicht bei Trauerfeier für Chirac

  • Verwirrung um Altkanzler Gerhard Schröder: Laut seinem Büro kommt er nicht zur Trauerfeier für den früheren französischen Präsidenten Chirac.
  • Dort heißt es, der Élyséepalast habe seinen Wunsch nach einer Einladung aus Platzgründen abgelehnt.
  • Doch aus Paris sind andere Töne zu vernehmen.
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Paris/Berlin. Altbundeskanzler Gerhard Schröder wird entgegen erster Erwartungen doch nicht zur Trauerfeier des früheren französischen Staatschefs Jacques Chirac nach Paris kommen. Schröder hätte gerne an den Trauer-Feierlichkeiten teilgenommen, um ihm seine letzte Ehre zu erweisen, hieß es am Montagmorgen aus seinem Büro. Allerdings habe der Élyséepalast seinen Wunsch nach einer Einladung aus Platzgründen abgelehnt.

Aus Élyséekreisen hieß es, dass auch Schröder zu den Feierlichkeiten erwartet werde. Zu der Zeremonie sei keine formelle Einladung verschickt worden. Man habe die ausländischen Kontakte gebeten mitzuteilen, wer kommen möchte, hieß es am Montag. In der Kirche sei am Montagmorgen auch ein Platz für ihn reserviert gewesen. Es handle sich möglicherweise um ein Missverständnis.

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Im Rahmen der deutsch-französischen Konsultationen trafen am 09.08.1974 im Bonner Kanzleramt der französische Premierminister Jacques Chirac (l) und Bundeskanzler Helmut Schmidt (r) zu einem Gespräch zusammen.
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Frankreichs ehemaliger Staatspräsident Jacques Chirac wird in einem Trauergottesdienst gewürdigt. Daran sollten auch Staats- und Regierungschefs aus dem Ausland teilnehmen. Zu dem Gottesdienst in der Kirche Saint-Sulpice wurde unter anderem Russlands Präsident Wladimir Putin erwartet. Außerdem sollte Chirac mit militärischen Ehren am Invalidendom in der Nähe von Napoleons Grab geehrt werden.

Der Ex-Präsident war in der vergangenen Woche im Alter von 86 Jahren gestorben. Er prägte die französische Politik vier Jahrzehnte lang - war Bürgermeister von Paris, Ministerpräsident und von 1995 bis 2007 Frankreichs Staatspräsident.

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RND/dpa/AP