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Was plant Kim? Nordkoreas Machthaber hoch zu Ross auf heiligem Berg

  • Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist auf einem weißen Pferd auf den höchsten Berg der koreanischen Halbinsel geritten.
  • Den Ausritt zum Berg Paektu habe Kim mit seiner Frau und anderen Funktionären unternommen, melden staatliche Medien.
  • Schon in der Vergangenheit zog es Kim vor wichtigen Entscheidungen zu dem schneebedeckten Berg.
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Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un ist binnen weniger Monate erneut auf einem weißen Pferd auf den höchsten Berg der koreanischen Halbinsel geritten.

Den Ausritt zum Berg Paektu habe Kim mit seiner Frau und anderen Funktionären unternommen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA am Mittwoch. Sie veröffentlichte Fotos, die den Machthaber und seine Entourage hoch zu Ross zeigten.

Dieses undatierte von der staatlichen nordkoreanischen Nachrichtenagentur KCNA am 04.12.2019 zur Verfügung gestellte Foto zeigt Kim Jong Un (M), Machthaber von Nordkorea, auf einem Pferd reitend auf dem Paektusan, dem höchsten Berg des Landes. © Quelle: -/KCNA/dpa
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Schon in der Vergangenheit zog es Kim vor wichtigen Entscheidungen zum schneebedeckten Berg Paektu, zuletzt im Oktober ebenfalls zu Pferde. KCNA ergänzte, die regierende kommunistische Partei werde noch in diesem Monat ein Treffen des Zentralkomitees abhalten, bei dem nicht näher genannte "wichtige Themen" erörtern werden sollen.

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Nordkorea versucht bei den Atomverhandlungen den Druck auf die USA zu erhöhen. Es liege an den Vereinigten Staaten zu entscheiden, welche Art von "Weihnachtsgeschenk" sie von Nordkorea bekommen würden, sagte ein hochrangiger Diplomat am Dienstag. Er wiederholte damit einen Hinweis der Regierung, Washington laufe die Zeit davon.

Machthaber Kim Jong Un hatte der US-Regierung eine Frist bis Jahresende gesetzt, für beide Seiten akzeptable Bedingungen für einen Deal auf den Tisch zu legen. Die Verhandlungen waren nach dem gescheiterten Gipfel zwischen Präsident Donald Trump und Kim im Februar ins Stocken geraten. Die USA hatten damals nordkoreanische Forderungen nach einem umfassenden Abbau von Sanktionen im Austausch gegen eine Teilaufgabe der Nuklearkapazitäten abgelehnt.

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RND/AP/cle