Damit wir das Grauen nicht vergessen

Liebe Leserinnen, liebe Leser, am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Soldaten das Vernichtungslager Auschwitz. Was sie am Ort des Grauens mit seinen rund 50 Außenlagern vorfanden, überstieg jede menschliche Vorstellungskraft.

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Mehr als eine Million Menschen hatten die Nationalsozialisten dort seit der Befehlserteilung zur Errichtung des KZ durch Heinrich Himmler 1940 ermordet.

Im Jahr 2005, zum 60. Jahrestag, erklärten die UN den 27. Januar zum Internationalen Gedenktag an die Opfer des Holocausts. Inzwischen sind 75 Jahre seit der Befreiung vergangen.

75 Jahre.

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Erst 75 Jahre.

In Zeiten eines wiedererstarkenden Antisemitismus und eines bedrohlichen Rechtsrucks, der durch Deutschland geht, ist die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen Folgen wichtiger denn je. Gegen das Vergessen.

Das RedaktionsNetzwerk Deutschland möchte sich anlässlich des 75. Jahrestages sehr aktiv mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte auseinandersetzen; aus diesem Grund werden wir die Startseite unserer Newsseite RND.de auch einige Tage etwas anders gestalten.

Wir möchten damit vor allem eines: erinnern.

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Erinnern an das Grauen. Erinnern an die entsetzlichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. An die politische Verantwortung. Wir sind überzeugt: Es ist richtig, auch 75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz essenzielle Fragen zu stellen. Auch (und sogar vor allem) dann, wenn eine klare Beantwortung mitunter gar nicht so leicht ist.

Wer bestimmt eigentlich über das Gedenken? Was bedeutet Auschwitz heute? Was behaupten Holocaustleugner, warum liegen sie falsch – und was sollte man ihnen entgegnen? Warum lief das Gedenken an Auschwitz im Osten ganz anders als im Westen? Wie erzählen wir heute unseren Kindern von Auschwitz?

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Herausgekommen sind anregende Interviews, Dossiers und Beiträge, mit denen Sie das RedaktionsNetzwerk Deutschland bis zum 75. Gedenktag am 27. Januar 2020 einladen möchte auf eine ebenso schreckliche wie wichtige Zeitreise – in Wort, Bild und Video.

Aktuell enttarnt meine Kollegin Julia Rathcke Lügen rund um Auschwitz. Holocaustleugner greifen immer wieder zu den gleichen Behauptungen, um ihr Weltbild zu stützen. Dabei gibt es einfache Fakten, die man rechtsradikalem Gedankengut entgegenhalten kann.

Gegen das Vergessen.

Ihr Marco Fenske


“Staat, Sex, Amen”
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