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Bundesinnenministerium bezeichnet Probealarm als “fehlgeschlagen”

  • Der landesweite Probealarm war ein “Fehlschlag”, hat das Bundesinnenministerium eingeräumt.
  • Die Vorgänge sollen jetzt umfassend aufgearbeitet werden.
  • Die angekündigte Gefahrenmeldung der Warn-Apps war erst mit halbstündiger Verspätung auf den Smartphones angekommen.
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Berlin. Das Bundesinnenministerium hat den landesweiten Probealarm vom Donnerstagvormittag als “fehlgeschlagen” bezeichnet. Grund dafür sei ein technisches Problem. “Die Vorgänge werden jetzt umfassend aufgearbeitet”, kündigte das Ministerium in Berlin an. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten dann bei der weiteren Entwicklung des Warnsystems berücksichtigt werden.

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Bundesweiter Warntag mit zwiespältiger Bilanz
1:42 min
Zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung fand am Donnerstag wieder ein bundesweiter Warntag statt. Dieser soll von nun an jährlich stattfinden.  © Reuters

Systeme überlastet: Zu viele Warnmeldungen auf einmal

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Die angekündigte Gefahrenmeldung der Warn-Apps NINA und KATWARN war am Vormittag erst mit einer guten halben Stunde Verspätung auf den Smartphones angekommen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in Bonn erklärte diese Panne mit der zeitgleichen Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen.

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Präsident Christoph Unger sagte, erste Analysen hätten ergeben, dass um 11 Uhr nicht nur wie geplant eine zentrale Warnung ausgelöst worden sei, sondern viele andere angeschlossene Leitstellen ebenfalls eigenständig Warnungen ausgelöst hätten. Das habe zu einer Systemüberlastung geführt.

RND/dpa

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