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Wanderwitz fordert mehr Präsenz von Ostdeutschen: Bei Wahlsieg mindestens ein CDU-Minister aus dem Osten

  • Der Ostbeauftragte der Bundesregierung will die Präsenz Ostdeutscher in Führungspositionen weiter erhöhen.
  • Deshalb fordert er im Fall eines Wahlsiegs der Union, dass mindestens ein CDU-Minister aus dem Osten für ein Ministeramt nominiert wird.
  • Derzeit ist nur Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Bundeskabinett als Ostdeutsche vertreten.
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Berlin. Der Ostbeauftragte der Bundesregierung hat für den Fall eines Wahlsiegs der Union gefordert, dass die CDU mindestens eine Person aus den neuen Ländern für ein Ministeramt nominiert. Der CDU-Politiker Marco Wanderwitz sagte der Deutschen Presse-Agentur:

„Wenn Armin Laschet Kanzler wird und aus Nordrhein-Westfalen ein weiteres Kabinettsmitglied kommt, dann müssen auch zwei aus dem Osten kommen.“ Insgesamt müsse die Präsenz Ostdeutscher in Führungspositionen weiter erhöht werden.

Aktuell sind neben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) keine Ostdeutschen mehr im Bundeskabinett vertreten. Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte im Mai nach Diskussionen über ihre Doktorarbeit ihr Amt aufgegeben.

Wanderwitz hatte am vergangenen Mittwoch den Jahresbericht zum Stand der Deutschen Einheit vorgestellt. Er hatte deutlich gemacht, dass den Menschen im Osten mehr zugehört werden müsse.

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Bei vielen Menschen gebe es eine „vertiefte Grundskepsis“ gegenüber der Politik und der Demokratie. Der wirtschaftliche Aufholprozess sei vorangekommen. Außerdem seien mehr Behörden und Forschungseinrichtungen in den neuen Ländern angesiedelt worden.

RND/dpa

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