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Woran sind die Grünen gescheitert? Friedrich Küppersbuschs steile Thesen im RND-Podcast

  • Der finale Countdown: Der Wahlkampf endet, und mit dem bissigsten deutschen Politik-Journalisten, Friedrich Küppersbusch, ziehen die RND-Korrespondenten Geyer und Niesmann im Podcast Bilanz.
  • Sieht Deutschland am Sonntag schwarz oder rot? Woran sind die Grünen gescheitert? Sollte man besser gleich Die Partei wählen?
  • Plus: Die Europa-Korrespondentin des „Economist“ begründet die überraschende Wahlempfehlung, die das britische Wirtschaftsmagazin den Deutschen gibt.
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Berlin. Wer hätte Anfang des Jahres gedacht, dass es am Wahlsonntag so spannend wird: Union und SPD liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, nur die Grünen liegen abgeschlagen auf Platz drei. Wie es dazu kommen konnte, welche Fehler Parteien und Kandidaten im Wahlkampf gemacht haben und wie es weitergeht, diskutieren die RND-Hauptstadtkorrespondenten Steven Geyer und Andreas Niesmann in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Meinungsmacher, Fernseh- und Onlinejournalisten Friedrich Küppersbusch (früher „ZAK“, heute „Küppersbusch TV“) – etliche steile Thesen inklusive.

Podcast „Geyer & Niesmann“: Hier anhören

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Küppersbusch errang in den 90er-Jahren Beliebtheit – nicht nur bei Politik-Nerds – sowie etliche Fernsehpreise für seine WDR-Sendung „ZAK“, die im Ersten als „Privatfernsehen“ fortgesetzt wurde. Inzwischen ist er als TV-Produzent erfolgreich bei Privaten (unter anderem „Raus aus den Schulden“, „Gysi & Schmidt“) wie Öffentlich-Rechtlichen (darunter „Chez Krömer“) – teilt aber weiter auch in Sachen Politik aus: Mehrmals pro Woche sendet er auf allen Social-Media-Kanälen seine bissigen Kommentare und Analysen im Format „Küppersbusch TV“.

Mit Geyer und Niesmann spricht er unter anderem darüber, ob es eine Regierung ohne Christian Lindner geben kann, ob ein Votum für eine „sonstige“ Partei eine weggeworfene Stimme ist, und ob deutsche Medien Wahlempfehlungen aussprechen sollten.

Video
Geyer und Niesmann: Der etwas andere Blick auf die Bundestagswahl
3:56 min
Mit ihrem Podcast "Geyer & Niesmann" sind Steven Geyer und Andreas Niesmann über das politischen Berlin hinaus erfolgreich - ihre Wahlprognosen im Video.  © RND

„Economist“ plädiert für Ampelkoalition unter Scholz

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Britische Blätter tun das seit jeher – so wie „The Economist“ aus London sogar für die aktuelle Bundestagswahl: Im RND-Podcast erklärt die Europa-Korrespondentin des Wirtschaftsmagazins, Vendeline von Bredow, warum ausgerechnet ihre Redaktion für einen Bundeskanzler Olaf Scholz als Chef einer Ampelkoalition wirbt. „Es ist das erste Mal, das wir – indirekt –- eine Wahlempfehlung für die SPD ausgesprochen haben“, sagt von Bredow. Der Grund sei, dass die Union inzwischen zu lange an der Macht gewesen sei. „Die Wahlkampagne von Herrn Laschet war wirklich nicht inspirierend und teilweise auch nicht gut gemacht. Wir meinen, dass es Zeit für einen Wechsel ist.“

Ob es auch Zeit dafür ist, dass deutsche Medien dem Beispiel des „Economist“ folgen und Wahlempfehlungen aussprechen, darüber haben Vendeline von Bredow und Friedrich Küppersbusch sehr verschiedene Meinungen. Zu hören bei „Geyer & Niesmann“ – direkt hier (oben) und überall, wo es Podcasts gibt.

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