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Waffenschmuggel: US-Marine meldet Beschlagnahme von Munition und Gewehren aus Iran

Auf diesem von der US-Marine veröffentlichten Foto wird ein staatenloses Fischereifahrzeug (r) bei der Durchfahrt durch internationale Gewässer im Nordarabischen Meer am 20. Dezember 2021 von US-Schiffen aufgehalten.

Die US-Marine hat nach eigenen Angaben ein großes Waffenlager auf einem Fischfrachter im Arabischen Meer beschlagnahmt. Die Ladung stamme aus dem Iran und sollte in den kriegszerrütteten Jemen geschmuggelt werden, hieß es in einer Mitteilung der in Bahrain stationierten Fünften Flotte der US Navy vom Mittwochabend.

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Demnach starteten deren Patrouillenschiffe am Montag eine Operation vor den Küsten Omans und Pakistans, bei der US-Matrosen auf dem staatenlosen Fischfrachter 1400 Sturmgewehre und 226 600 Schuss Munition fanden. An Bord des Schiffes waren den Angaben zufolge fünf jemenitische Besatzungsmitglieder.

Navy beschuldigt Iran

Die Patrouillenschiffe der US-Marine brachten die beschlagnahmten Waffen zum US-Zerstörer USS O'Kane. Der Fischfrachter sei versenkt worden, da er eine „Gefahr“ für den kommerziellen Schiffsverkehr dargestellt habe. Die jemenitische Crew werde zudem in ihre Heimat zurückgeschickt.

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Die Navy beschuldigte den Iran, hinter dem Waffenschmuggel zu stecken. Der Fischfrachter habe sich auf einer Route befunden, die traditionell für Waffenlieferungen an die Huthi-Rebellen im Jemen genutzt werde.

Das verstoße gegen Resolutionen des UN-Sicherheitsrats und gegen US-Sanktionen. Teheran äußerte sich zunächst nicht. Die vom Iran gestützten Huthi-Rebellen kämpfen im Jemen seit Jahren gegen eine saudisch geführte Militärkoalition. Mehr als 130 000 Menschen kamen bisher in dem Krieg um.

RND/AP

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