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Waffen für die Ukraine

Iris-T, Mars II, HIMARS: Das können die Artilleriesysteme aus den USA und Deutschland

Ein Raketenwerfer vom Typ Mars.

Berlin. Deutschland hat die Lieferung hochmoderner Raketensysteme an die Ukraine angekündigt. Die Bundesregierung will vier Mehrfachraketenwerfer liefern, ebenso das Flugabwehrsystem IRIS-T und Ortungsgeräte.

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+++ Alle Entwicklungen zum Krieg in der Ukraine im Liveblog +++

Auch die USA gaben bekannt, weitere Verteidigungswaffen nach Kiew zu liefern, so etwa hochmoderne Raketensysteme . Den ukrainischen Streitkräften soll es damit möglich sein, „wichtige Ziele auf dem Schlachtfeld in der Ukraine“ präziser zu treffen, erklärte US-Präsident Joe Biden.

Luftverteidigungssystem Iris-T

Das Luftverteidigungssystem Iris-T SLM ermöglicht dem deutschen Hersteller Diehl Defence zufolge Schutz vor Angriffen durch Flugzeuge, Hubschrauber, Marschflugkörper und ballistische Kurzstreckenraketen. Nach Angaben von Außenministerin Annalena Baerbock wird die Lieferung an die Ukraine mehrere Monate dauern.

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Gotland würde mit einem schwedischen Nato-Beitritt der neue Außenposten des Militärbündnisses. Soldaten? Waren hier längst verschwunden. Jetzt kehren sie mit schweren Waffen zurück – doch nicht jeder ist glücklich darüber. Ein Besuch.

Der zunächst als Bewaffnung für Kampfflieger wie den Eurofighter entwickelte Luft-Luft-Lenkflugkörper Iris-T kann mit einer Abschussanlage auch vom Boden aus zum Einsatz kommen. Diehl produziert zudem die Boden-Luft-Variante Iris-T SL, die über einen stärkeren Antrieb verfügt und dem Hersteller zufolge Ziele in bis zu 40 Kilometern Entfernung treffen kann. Die Raketen werden senkrecht gestartet und können so in alle Richtungen abgefeuert werden.

Bundeskanzler Olaf Scholz zufolge ist es das modernste Flugabwehrsystem, über das die Bundesrepublik verfügt. Aktuell entwickelt Diehl zudem das System Iris-T SLX, um eine größere Reichweite abzudecken: Dann sollen Ziele von bis zu 80 Kilometern Entfernung und bis zu 30 Kilometern Höhe erreicht werden können.

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Mehrfachraketenwerfer Mars II

Vier dieser Mehrfachraketenwerfer der Bundeswehr will Deutschland möglichst bis Ende Juni in die Ukraine liefern. Das Mittlere Artillerieraketensystem (Mars) kann Flugkörper unterschiedlicher Wirkungsweise verschießen - etwa gelenkte Raketen mit GPS-System oder Minenausstoßraketen zum Sperren von Geländeabschnitten.

Je nach Munition treffen die Raketenwerfer nach Angaben des Herstellers Krauss-Maffei Wegmann Ziele zwischen 10 und 40 Kilometern Entfernung. Die Abschussbatterien mit einer Kampfbeladung von 12 Raketen sind dabei auf Kettenfahrzeuge montiert, die bis zu 50 Stundenkilometer schnell fahren können.

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Aus den USA geht der moderne Mehrfachraketenwerfer des US-Herstellers Lockheed Martin an die Ukraine. Nach Angaben aus der US-Regierung hat das Artilleriesystem, das geliefert werden soll, eine Reichweite von rund 80 Kilometern – spezialisierte Raketen zur Verwendung in dem System können nach Herstellerangaben dagegen bis zu 300 Kilometer weit fliegen.

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Die HIMARS-Abschussbatterie kann zum Beispiel mit sechs gelenkten Artillerieraketen bestückt werden. Das Trägerfahrzeug ist nach Angaben der US-Armee mit bis zu 94 Stundenkilometern unterwegs.

RND/dpa

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