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Von der Leyen: Corona hat eine der schlimmsten Bildungskrisen der Geschichte verursacht

  • Etwa elf Millionen Mädchen laufen nach der Aussage von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen Gefahr, nach der Corona-Pandemie nicht in die Schule zurückzukehren.
  • Deshalb will sie die Ausgaben für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung um ein Drittel erhöhen.
  • „Wir wissen, dass insbesondere Mädchen und junge Frauen durch die Pandemie gefährdet sind“, betont von der Leyen.
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Brüssel. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat kurz vor dem G7-Gipfel deutlich mehr finanzielle Unterstützung für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung angekündigt. „Covid-19 hat zu einer der schlimmsten Bildungskrisen der Geschichte für Kinder in der ganzen Welt geführt“, sagte die CDU-Politikerin am Donnerstag in einer Pressekonferenz zum Gipfel der sieben großen Wirtschaftsmächte im englischen Cornwall.

Etwa elf Millionen Mädchen, von der Vorschule bis zur Sekundarschule, liefen Gefahr, nicht in die Schule zurückzukehren, was schwerwiegende Folgen für ihr Leben nach sich ziehe. „Wir wissen, dass insbesondere Mädchen und junge Frauen durch die Pandemie gefährdet sind“, sagte sie.

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Nach Angaben von der Leyens wird die EU-Kommission deswegen ihren Beitrag für die Initiative globale Partnerschaft für Bildung um 32 Prozent erhöhen. Im Zeitraum von 2021 bis 2027 solle ein Gesamtbetrag in Höhe von 700 Millionen Euro fließen, sagte sie.

Die Globale Partnerschaft für Bildung ist ein Zusammenschluss von Geber- und Entwicklungsländern sowie internationalen staatlichen und nicht staatlichen Organisationen, Stiftungen und der Privatwirtschaft. Sie strebt an, allen Kindern auf der Welt den Zugang zu hochwertiger und kostenfreier Grundbildung zu ermöglichen.

Die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten kommen ab diesem Freitag in Cornwall zusammen. Zu der Gruppe gehören neben Deutschland die USA, Kanada, Japan, Großbritannien, Frankreich und Italien. Die EU ist als Institution vertreten.

RND/dpa

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