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FDP-Generalsekretär Wissing: „Es darf kein Verhaken zwischen Grünen und FDP geben“

  • FDP-Generalsekretär Volker Wissing möchte, dass sich Grüne und FDP bei den Sondierungen weiterhin eng absprechen.
  • Die Parteien dürften sich nicht so weit verhaken, „dass es nur noch eine große Koalition geben kann“, so Wissing.
  • Nachdem Gespräche mit SPD und Union abgeschlossen seien, sollte eine „Zwischenbilanz“ gezogen und eine „Zwischenentscheidung“ getroffen werden.
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Berlin. Im Ringen um eine Regierungsbildung setzt die FDP nach der ersten Sondierungsrunde weiter auf Abstimmung mit den Grünen.

„Wir müssen auch aufpassen, dass wir am Ende uns mit Grünen und FDP nicht so verhaken, dass es nur noch eine große Koalition geben kann“, sagte FDP-Generalsekretär Volker Wissing am Montag im ZDF-„Morgenmagazin“. „Deswegen müssen die Dinge diesmal eng abgestimmt werden.“

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Wissing: „Kein Interesse an Hängepartie“
1:51 min
Die FDP wird nach den Worten von Generalsekretär Volker Wissing die Gespräche mit den möglichen Koalitionspartnern zunächst intern bewerten.  © Reuters
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Auf die Frage nach dem weiteren Vorgehen führte er aus: „Wir warten zunächst einmal das Gespräch noch ab, das die Grünen mit der Union führen. Wir werden dann unsere interne Auswertung machen, werden das auch abgleichen - weil ein Verhaken zwischen Grünen und FDP darf es nicht geben.“

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„Zwischenbilanz“ und „Zwischenentscheidung“

Wenn Grüne und Union ihr anstehendes Gespräch geführt hätten, sei er dafür, „dass man dann eine Zwischenbilanz zieht und eine Zwischenentscheidung trifft“, sagte Wissing.

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Sowohl die SPD als auch die Union werben für ein mögliches Regierungsbündnis um die Grünen und die FDP. Während die FDP größere inhaltliche Nähe zur Union sieht, stehen die Grünen der SPD näher.

Am Sonntag hatte die SPD zunächst mit der FDP und dann mit den Grünen sondiert. Die Union sondierte abends ihrerseits parallel mit der FDP. In den Tagen zuvor hatten sich die Sondierer von Grünen und FDP bereits zwei Mal getroffen. Am Dienstag steht eine Sondierungsrunde zwischen Union und Grünen an. Danach dürfte sich entscheiden, ob es weiterer Sondierungsrunden bedarf, oder ob Entscheidungen in Richtung förmlicher Koalitionsgespräche fallen.

RND/dpa

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