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Vierte Welle: Karliczek fordert Stufenplan für das kommende Schuljahr

  • Wie soll es nach den Sommerferien an den Schulen weitergehen?
  • Bundesbildungsministerin Anja Karliczek plädiert dafür, dass Maßnahmen für den Fall einer vierten Welle in einem Stufenplan festgeschrieben werden.
  • Sie plädiert dafür, den Regelunterricht aufrechtzuerhalten, es müsse aber auch „gut vorbereitete Alternativen“ geben.
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Berlin. Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert einen Stufenplan für das kommende Schuljahr, in dem Maßnahmen für unterschiedliche Entwicklungen beim Infektionsgeschehen festgeschrieben sind. „Gerade für den Fall weiterer Virusmutationen brauchen wir für die Schulen einen Stufenplan, der festlegt, wie zu reagieren ist, wenn sich die Infektionslage verschärft“, sagte Karliczek dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch).

„Es hat für alle eine sehr hohe Priorität, den Regelunterricht aufrechtzuerhalten“, führte die Ministerin aus. „Es muss aber auch gut vorbereitete Alternativen geben für die Situation, dass es anders kommt.“ Karliczek sagte ausdrücklich: „Wir müssen mit Ausbrüchen an einzelnen Schulen rechnen.“

Die CDU-Politikerin betonte, die Pandemie sei noch lange nicht vorbei. „Die Delta-Variante ist ansteckender als vorherige Varianten des Virus“, sagte Karliczek. „Damit Kinder und Jugendliche sicher zu ihrem normalen Schulalltag zurückkehren können, müssen wir dort weiter auf Testen als mildes, aber wirksames Mittel der Kontrolle setzen“, erklärte die Ministerin weiter. „Das Testen in den Schulen wird uns sicher noch über Monate begleiten“, sagte sie. Dort, wo keine Abstände eingehalten werden könnten, bleibe der Schutz durch Masken wichtig – auch im Klassenraum.

RND

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