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Vertrauter: Trump plant Rückkehr zu Social Media mit eigener Plattform

  • Nach dem Sturm auf das US-Kapitol war Donald Trump von Twitter dauerhaft gesperrt worden.
  • Der Trump-Vertraute und frühere Wahlkampberater Jason Miller sagte nun in einem Interview, dass der frühere US-Präsident mit einer eigenen Plattform in die sozialen Medien zurückkehren wolle.
  • Trump selbst hatte schon im Januar gesagt, er ziehe auch den Aufbau einer eigenen Plattform in Betracht.
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Washington. Der von Twitter verbannte frühere US-Präsident Donald Trump will nach Angaben seines Vertrauten Jason Miller mit einer eigenen Plattform in die sozialen Medien zurückkehren. Er rechne „wahrscheinlich in rund zwei bis drei Monaten“ damit, sagte Miller - der Wahlkampfberater Trumps war - am Sonntag dem Sender Fox News. „Diese neue Plattform wird groß sein.“

Er gehe davon aus, dass Dutzende Millionen Menschen Trump dann wieder auf seinem neuen Kanal folgen würden. Miller äußerte sich nicht zu Details. Er sagte aber, Trump habe in seinem Feriendomizil Mar-a-Lago in Florida intensive Treffen mit verschiedenen Teams wegen des Vorhabens.

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Vertrauter: Trump plant Rückkehr in soziale Medien
1:13 min
Der von Twitter verbannte frühere US-Präsident Donald Trump will nach Angaben eines Vertrauten mit einer eigenen Plattform in die sozialen Medien zurückkehren.  © dpa
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Trump folgten auf Twitter mehr als 88 Millionen Menschen. Das Unternehmen verkündete im Januar, Trump wegen des „Risikos einer weiteren Anstiftung zur Gewalt“ dauerhaft zu sperren. Zuvor hatten Trump-Anhänger das Kapitol in Washington gestürmt, um gegen das Ergebnis der Wahl zu protestieren, die Trump verloren hatte. Trump wurde vorgeworfen, den Mob aufgestachelt zu haben.

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Der Republikaner hatte die Twitter-Sperre als eine Verschwörung von Mitarbeitern des Unternehmens mit Demokraten und „radikalen Linken“ dargestellt, die darauf abzielte, ihn zum Schweigen zu bringen. Belege für seine Anschuldigung legte er nicht vor.

Trump hatte bereits nach der Twitter-Sperre im Januar ankündigt, man sei mit mehreren anderen Webseiten in Verhandlung und ziehe auch den Aufbau einer eigenen Plattform in Betracht. Konkrete Ergebnisse sind seitdem nicht bekannt geworden.

RND/dpa

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