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Verteidigung beantragt Revision: Urteil zum Synagogen-Angriff nicht rechtskräftig

  • Die Verteidigung hat im Prozess um den Angriff auf einen jüdischen Studenten in Hamburg Revision gegen das Urteil eingelegt.
  • Damit ist das ursprüngliche Urteil nicht rechtskräftig, teilte das Gericht mit.
  • Der mutmaßliche Täter soll dauerhaft in einem psychatrischen Krankenhaus untergebracht werden.
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Hamburg. Gegen das Urteil des Hamburger Landgerichts im Prozess um den Angriff auf einen jüdischen Studenten hat die Verteidigung Revision eingelegt. Damit sei das Urteil nicht rechtskräftig, sagte Gerichtssprecher Kai Wantzen dem Nachrichtendienst epd.

Der Mann, der im Oktober 2020 einen jüdischen Studenten vor der Hamburger Synagoge niedergeschlagen hatte, soll dauerhaft in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden. Nach Auffassung des Gerichts leidet er an religiösen Wahnvorstellungen.

Das schriftliche Urteil liegt noch nicht vor. Nach der Zustellung hat die Verteidigung die Möglichkeit, die Revision zu begründen oder den Antrag zurückzuziehen.

RND/epd

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