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Verräter, Abschaum, Bullshit: Wie Trump mal wieder total ausrastet

  • Für seine Wutausbrüche bei Pressekonferenzen ist Donald Trump berüchtigt.
  • Nun hat der US-Präsident aber selbst für seine Verhältnisse über die Stränge geschlagen.
  • Das Video seines Ausrasters vor laufenden Kameras macht im Internet Furore.
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Er hat es wieder getan: US-Präsident Donald Trump ist bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus komplett ausgeflippt. Politische Gegner, Presse, Informanten – sie alle wurden von Trump beschimpft. Unter dem Hashtag #TrumpMeltdown verbreiten sich Videos des Wutausbruchs beim Kurznachrichtendienst Twitter.

Was war passiert: Am Mittwoch war der finnische Präsident Sauli Niinistö zu Gast bei Trump im Weißen Haus. Nach dem Besuch gab es eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Staatsoberhäupter. Ein paar nette Worte über Finnland brachte Trump noch über die Lippen.

Doch dann kam er auf das Thema, das ihn in diesen Tagen wirklich bewegt: Sein Telefonat mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und das daraus resultierende Amtsenthebungsverfahren.

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Eine gute Viertelstunde lang regte Trump sich auf. Zuerst griff er den Whistleblower an, durch den die ganze Affäre ins Rollen gekommen war. Der Mann sei „ungenau“ und „unehrlich“, sagt Trump. Er habe „schreckliche Dinge“ über einen Anruf erfunden, der in Wahrheit „perfekt“ gewesen sei.

Als Nächstes knöpfte er sich Adam Schiff vor, den Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus. Trump bezeichnete ihn als „Abschaum“ und „Verräter“, der zum Rücktritt gezwungen werden müsse. Schiff habe sich die nun in der Kritik stehenden Worte Trumps nur ausgedacht, sagt Trump. Das alles sei „Bullshit“, womöglich auch „Verrat“, auf jeden Fall sollte es nicht legal sein, zürnte der US-Präsident.

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Die Demokraten nannte Trump dann noch „Pack“. Oppositionsführerin Nancy Pelosi solle sich lieber um den Ausbau der Infrastruktur und die Drogenprobleme in ihrem Wahlkreis kümmern als um den „Amtsenthebungsunsinn“, forderte Trump.

Der hochrangige Besucher aus Finnland war abgemeldet, ihm blieb bei dem Wutausbruch nur die Rolle des Zuschauers. Bei Twitter macht ein Bild von Sauli Niinistö die Runde.

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Sein Gesichtsausdruck sagt mehr als 1000 Worte. Eine solche Pressekonferenz hat der finnische Präsident wohl auch noch nicht erlebt.

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