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Bericht: Verkehrsministerium plant Mitführpflicht von Masken im Auto

  • Wer ein Auto besitzt, muss Dinge wie eine Warnweste oder einen Verbandskasten mit an Bord haben.
  • Nach Planungen des Verkehrsministeriums könnte bald noch etwas hinzukommen: Mund-Nasen-Bedeckungen.
  • Und das auch nach der Pandemie.
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Berlin. Autofahrer könnten künftig dazu verpflichtet werden, zwei Masken in ihrem Fahrzeug dabei zu haben. Wie die „Saarbrücker Zeitung“ berichtet, plant das Bundesverkehrsministerium eine Mitführpflicht von Mund-Nase-Bedeckungen auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie.

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Das gehe aus einer Stellungnahme des Ressorts an den Petitionsausschuss des Bundestages hervor, die der Zeitung vorliege.

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Das Verkehrsministerium erklärte auf dpa-Anfrage, es prüfe, bei der nächsten Änderungsverordnung der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) eine Mitführpflicht von zwei Mund-Nasen-Bedeckungen vorzuschlagen.

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Laut Zeitung will sich das Ministerium an den Regelungen für Warnwesten orientieren. Auch für sie gilt eine „Mitführpflicht“, Verstöße können dann mit einem Bußgeld von 15 Euro geahndet werden. In der Stellungnahme heißt es, eine solche Vorgabe sei schneller umzusetzen als Masken für den Verbandskasten vorzuschreiben.

ADAC sieht Plan kritisch

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Der ADAC sieht eine “Mitführpflicht” von Mund-Nase-Bedeckungen auch für die Zeit nach der Corona-Pandemie eher kritisch. “Regelungen finden dann die Akzeptanz der Menschen, wenn sie nachvollziehbar sind und der Regelungsbedarf erkennbar ist”, sagte eine Sprecherin am Dienstag. Während der Pandemie werde die Maske notwendigerweise von den Menschen mitgeführt, weil sie diese spätestens beim Tanken oder beim Einkaufen benötigen. Nach Bewältigung der Pandemie erschließe sich der Sinn dagegen kaum.

RND/dpa

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