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Minister Scheuer: Weitreichende Kulanz bei Verzicht auf Bahnreisen

  • Neben sozialen Kontakten sollen die Deutschen auf nicht notwendige Privatreisen verzichten.
  • Dazu appellieren Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Bahnchef Richard Lutz.
  • Sie vereinbarten Kulanzregeln, die vorerst bis 30. April gelten.
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Berlin. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Bahnchef Richard Lutz haben am Freitag appelliert, private Reisen in Zeiten der Coronaepidemie zu reduzieren. “Die klare Botschaft ist: Die Bürgerinnen und Bürger sollten private Reisen auf das absolut Notwendige reduzieren”, so Scheuer. Es solle nur dann gefahren werden, wenn es keine Überlappungen von Berufs- und Privatreisen gebe. Bei Verzicht auf Bahnreisen soll es weitreichende Kulanzregelungen geben.

Scheuer: “Ich habe mit Bahnchef Richard Lutz erweiterte Kulanzregeln vereinbart: Alle, die bereits ein Superspar- oder Sparpreis-Ticket gekauft haben, können das Ticket kostenfrei in einen Gutschein eintauschen. Das gilt vorerst bis zum 30. April.”

“Es gilt jetzt, Ruhe zu bewahren”, sagt Bahnchef Lutz. Die Bahn sei “Teil der Daseinsvorsorge”. Es sei wichtig, den Bahnverkehr aufrechtzuerhalten, solange und so gut wie möglich.

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Das Coronavirus sorgt im deutschen Südwesten für Zugausfälle. Betroffen ist der internationale Bahnverkehr nach Italien, teilte die Deutsche Bahn am Freitag mit.

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Die regelmäßig fahrenden EuroCity-Express-Züge (ECE) von Frankfurt am Main durch Baden-Württemberg über Offenburg und Freiburg nach Basel und Mailand fallen von sofort an aus.

Direktverbindungen nach Italien seien nun nicht mehr möglich. Die Bahn reagiere damit auf entsprechende Anordnungen der Behörden. Diese gelten voraussichtlich bis zum 3. April. Italien ist Coronavirus-Risikogebiet.

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Betroffen von den Regelungen sind den Angaben der Deutschen Bahn zufolge auch Fernverkehrsverbindungen nach Italien von Bayern aus, diese enden nun in Österreich.

Im internationalen Zugverkehr mit dem Nachbarland Frankreich gebe es wegen des Coronavirus derzeit keine Einschränkungen. Ratsam für Reisende sei jedoch, sich regelmäßig über mögliche Zugausfälle und Einschränkungen zu informieren.

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