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Emirate fangen erneut „feindliche Drohnen“ ab

Erst vor rund zwei Wochen sind bei einem mutmaßlichen Drohnenangriff in der emiratischen Hauptstadt Abu Dhabi mindestens drei Menschen getötet worden.

Dubai. Die Vereinigten Arabischen Emirate haben nach Militärangaben drei „feindliche Drohnen“ abgefangen und zerstört. Die Drohnen hätten die Emirate am frühen Morgen ins Visier genommen, twitterte das Verteidigungsministerium am Mittwoch kurz vor Mitternacht. Sie seien „abseits besiedelter Gebiete“ abgefangen worden, hieß es. Es war der vierte derartige Angriff binnen weniger Wochen.

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Wer die Drohnen von wo auf den Weg brachte, wurde nicht mitgeteilt. Der Verdacht fiel aber auf die vom Iran unterstützten jemenitischen Huthi-Rebellen. Sie haben sich zu mehreren Drohnen- und Raketenangriffen auf die Emirate bekannt. Am Mittwoch äußerten sie sich zunächst nicht. Das Pressebüro der Rebellen veröffentlichte aber ein Bekenntnis einer weitgehend unbekannten Gruppierung mit dem Namen Brigade des wahren Versprechens, wonach diese vier Drohnen in Richtung VAE gestartet habe, als Vergeltung für deren „Einmischung“ in der Region.

Spannungen auf der Arabischen Halbinsel

Im Jemen herrscht seit 2014 Bürgerkrieg. Damals nahmen die Huthi-Rebellen die Hauptstadt Sanaa ein sowie einen Großteil des Nordens des Landes. Die international anerkannte Regierung wurde zur Flucht in den Süden und später nach Saudi-Arabien gezwungen. Eine Militärkoalition unter Führung Saudi-Arabiens, der auch die Emirate angehören, trat 2015 auf Seiten der Regierung in den Krieg ein.

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Die jüngste Ausdehnung des Konflikts setzt dem Ruf der VAE als sichere Oase für internationale Unternehmen inmitten einer Unruheregion zu.

RND/AP

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