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Veranstaltungswirtschaft in der Krise: Branche fordert mehr Hilfen in der Pandemie

  • Umsatzeinbrüche und Stornierungen setzen die Veranstalter in Deutschland weiter unter Druck.
  • Die Regierung führt zwar das Kurzarbeitergeld fort, die Sozialversicherungsbeiträge werden den Arbeitgebern allerdings nicht mehr voll erstattet.
  • Das bedrohe zahlreiche Jobs, so der Branchenverband.
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Frankfurt/Main. Die Veranstaltungswirtschaft fordert mehr Hilfe für die von der Corona-Krise gebeutelte Branche. Die Unternehmen litten unter horrenden Umsatzeinbrüchen und Stornierungen, beklagte die Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft am Freitag in Frankfurt. Zwar sei das Kurzarbeitergeld verlängert worden, doch Sozialversicherungsbeiträge würden den Arbeitgebern nicht mehr voll erstattet. Das sei eine Belastung und bedrohe zahlreiche Jobs in der klein- und mittelständisch geprägten Branche.

„Die Sozialversicherungsbeiträge müssen in vollem Maße erstattet und die erhöhten Kurzarbeitsgeldsätze von bis zu 87 Prozent beibehalten werden“, forderte Christian Eichenberger, Vertreter der Bundeskonferenz Veranstaltungswirtschaft. Die Konferenz vertritt 25 Initiativen und Verbände der Branche. Mitarbeitern müsse das Aufstocken steuer- und sozialversicherungsfrei möglich bleiben. „Es droht ansonsten ein finanzielles und personelles Ausbluten der Betriebe, da immer mehr Mitarbeiter gezwungen sind, der Veranstaltungswirtschaft den Rücken zu kehren“, warnte Eichenberger.

Verlängerung des Kurzarbeitergeldes bis Ende März

Der geschäftsführende Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hatte kürzlich den erleichterten Zugang und die maximale Bezugsdauer von 24 Monaten für Kurzarbeitergeld erneut bis 31. März 2022 verlängert. Jedoch sinkt dabei die bisher vollständige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge für Arbeitgeber auf die Hälfte.

RND/dpa

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