Rechtsextreme attackieren sächsische Polizisten

  • Bis zu 25 Menschen haben Polizisten bei einem Einsatz am sogenannten Herrentag in Sachsen attackiert.
  • Die Beamten waren wegen einer Ruhestörung zu einer Feier nach Königstein ausgerückt.
  • Dort wurden sie mit “Sieg Heil”-Rufen empfangen und mit Stahlrohren bedroht.
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Königstein. Polizisten sind bei einem Einsatz am sogenannten Herrentag in Sachsen nach Polizeiangaben von Rechtsextremen attackiert und bedroht worden.

Wegen einer Ruhestörung waren Beamte am Donnerstag zu einer Feier nach Königstein in der Sächsischen Schweiz ausgerückt, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Dort seien sie unvermittelt von 20 bis 25 Menschen attackiert worden.

Es seien Gläser und andere Gegenstände geworfen worden. Zudem seien die Beamten unter “Sieg Heil”-Rufen mit Holzlatten und Stahlrohren bedroht worden, hieß es. Ein Polizeiauto wurde demnach beschädigt.

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Die Polizei forderte Verstärkung durch die Bereitschaftspolizei und die Bundespolizei an. Letztlich seien rund 120 Beamte im Einsatz gewesen. 30 Menschen seien vorläufig festgenommen worden.

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Mehrere von ihnen seien bereits wegen rechtsmotivierter Straftaten bekannt. Bei Durchsuchungen fanden die Einsatzkräfte unter anderem Waffen sowie Anscheinswaffen, Betäubungsmittel und rechtsextremes Propagandamaterial.

RND/cle/dpa

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