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US-Waffenlobby: NRA offenbar Opfer von Hacking-Angriff

  • Der US-amerikanische Waffenlobbyverband NRA betont die Sicherheit seiner Systeme.
  • Doch es gibt Hinweise auf eine Attacke – das E-Mail-System machte Probleme.
  • Eine vermutlich russische Hackergruppe veröffentlichte zudem im sogenannten Dark Web Dokumente der NRA.
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Richmond. Eine Hackergruppe hat anscheinend den amerikanischen Waffenlobbyverband NRA angegriffen.

Die Gruppe, die sich Grief nennt und aus Russland operieren soll, veröffentlichte im sogenannten Dark Web Dokumente, die der National Rifle Organisation gehören sollen. Die Dokumente, die von der Nachrichtenagentur AP eingesehen wurden, beziehen sich auf Finanzhilfen, die die NRA gewährte.

NRA hatte Probleme mit E-Mail-System – ein Ransomware-Angriff?

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Ransomware-Banden veröffentlichen häufig Dateien ihrer Opfer, um sie zur Zahlung eines Lösegelds zu bewegen. NRA-Sprecher Andrew Arulanandam erklärte auf Twitter, dass die NRA keine Fragen bezüglich ihrer physischen oder elektronischen Sicherheit diskutiere und außergewöhnliche Maßnahmen ergreife, um ihre Daten zu schützen.

Aus Kreisen des Verbands verlautete, die NRA habe in dieser Woche Probleme mit ihrem E-Mail-System gehabt - ein mögliches Zeichen für einen Ransomware-Angriff.

Ransomware-Angriffe auf Unternehmen und Organisationen haben in den letzten Jahren zugenommen, aber selten sind die Ziele so politisch sensibel wie die NRA.

Der Verband, der enge Verbindungen zur Republikanischen Partei unterhält, hatte in den vergangenen Jahren mit rechtlichen und finanziellen Problemen zu kämpfen. Er ist aber weiterhin eine starke politische Kraft und hat mehr als fünf Millionen Mitglieder.

RND/AP

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