USA: Tornados erschweren Wahlablauf am “Super Tuesday”

  • Im Süden der USA haben Tornados mindestens 22 Menschen das Leben gekostet.
  • Auch zwei Bundesstaaten, in denen am “Super Tuesday” gewählt wird, sind betroffen.
  • Manche Wahllokale konnten erst später öffnen, teilweise mussten alternative Stimmlokale eingerichtet werden.
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Nashville. Unwetter im Süden der USA erschweren den Ablauf der demokratischen Vorwahlen in mindestens zwei der 14 Staaten am sogenannten Super-Dienstag. In Tennessee, wo bei Tornados mindestens 22 Menschen umkamen und viele Gebäude zerstört wurden, wurden 15 alternative Stimmlokale eingerichtet. Das teilte der Bürgermeister von Nashville, John Cooper, mit. “Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie in ihrem Heimatbezirk regulär abstimmen können, ist sehr groß”, erklärte er.

Der Wahlleiter im nahe gelegenen Davidson, Jeff Thomas, sagte, Wähler aus jedem Bezirk des Landkreises könnten an zwei "Supersites" an der von Sturmschäden verschonten Hauptdurchgangsstraße abstimmen. Einige Wahllokale in Davidson und dem Landkreis Wilson öffneten mit einer Stunde Verspätung. Die Abstimmung werde aber dennoch wie vorgesehen um 20.00 Uhr Ortszeit beendet, hieß es.

Unwetterwarnungen gab es auch für mindestens fünf Landkreise in Alabama. In Bibb County südwestlich von Birmingham fiel der Strom aus, aber die beiden elektronischen Wahlmaschinen des Kreises konnten auch mit Batterien betrieben werden. Eine Helferin im Lawley Senior Activity Center, Gwen Thompson, berichtete: "Wir stimmen bei Taschenlampenlicht ab."

RND/AP

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