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USA nach erstem Treffen mit Taliban: Gespräche waren „offen und professionell“

  • Am Wochenende hat sich Delegationen von USA und militant-islamistischen Taliban in der katarischen Hauptstadt Doha getroffen.
  • Das US-Außenministerium bezeichnete die Gespräche danach als „offen und professionell“.
  • Auf der Agenda standen die Ausreise von US-Bürgern und Ortskräften, aber auch die Rechte von Frauen und Mädchen.
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Washington. Die USA haben die ersten persönlichen Gespräche mit den militant-islamistischen Taliban seit deren Machtübernahme im August in Afghanistan als „offen und professionell“ bezeichnet.

Bei dem Treffen am Wochenende in der katarischen Hauptstadt Doha habe sich die US-Delegation unter anderem auf Sicherheits- und Terrorismusfragen konzentriert, teilte das US-Außenministerium am Sonntag (Ortszeit) mit. Es sei auch um die sichere Ausreise von US-Bürgern, anderen ausländischen Staatsangehörigen und afghanischen Mitarbeitern gegangen.

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Menschenrechte und Beteiligung von Frauen und Mädchen auf der Agenda

Ein weiteres Thema seien die Menschenrechte gewesen, einschließlich der bedeutsamen Beteiligung von Frauen und Mädchen an allen Bereichen der afghanischen Gesellschaft. Beide Seiten hätten auch über stabile humanitäre Hilfe der USA für die Bevölkerung Afghanistans gesprochen, hieß es weiter. Die US-Delegation habe in den Gesprächen betont, „dass die Taliban nach ihren Taten und nicht nur nach ihren Worten beurteilt“ würden, so Außenministeriumssprecher Ned Price.

Die militant-islamistischen Taliban hatten nach dem Abzug der internationalen Nato-Truppen weite Teile des Landes erobert. Am 15. August zogen sie kampflos in die Hauptstadt Kabul ein und regieren seitdem. Ihre Regierung sieht sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert, dem Land droht ein wirtschaftlicher Kollaps.

Das US-Außenministerium hatte am Freitag erklärt, bei den Gesprächen in Doha werde es nicht um eine Anerkennung oder Legitimierung der Taliban in Afghanistan gehen. Es handle sich vielmehr um eine Fortsetzung der „pragmatischen“ Gespräche über Fragen von nationalem Interesse der USA.

RND/dpa

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