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USA stufen Huthi-Rebellen im Jemen nicht mehr als Terroristen ein

  • Die USA stufen die Huthi-Rebellen im Jemen nicht länger als Terrororganisation ein.
  • Das hat die Biden-Regierung am Freitag bekannt gegeben.
  • Man habe auf Warnungen der UN vor einer humanitären Katastrophe gehört, hieß es.
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Washington. Die US-Regierung hat angesichts des Hungers im Jemen die Einstufung der Huthi-Rebellen als Terrororganisation zurückgenommen. Man habe auf Warnungen unter anderem der Vereinten Nationen und humanitärer Gruppen gehört, dass die Sanktionen den Zugang von Menschen zu Nahrung und Treibstoff auf verheerende Weise verschlechtern könnten, betonte Außenminister Antony Blinken am Freitag.

Zugleich seien sich die USA nach wie vor über die aggressiven und böswilligen Aktionen der Huthi-Rebellen im Klaren.

Im Jemen herrscht seit 2014 Bürgerkrieg. In dem sehr verarmten Land leben 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung in Gebieten, die von den Huthis kontrolliert werden. Unter anderem Millionen Kleinkinder müssen nach UN-Angaben hungern. Insgesamt könnten fast 2,3 Millionen Mädchen und Jungen unter fünf Jahren von Mangelernährung betroffen sein, hieß es am Freitag in einem Bericht des Kinderhilfswerks Unicef und anderer UN-Organisationen.

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Blinkens Vorgänger Mike Pompeo hatte die Einstufung der Huthis als Terrorgruppe kurz vor seinem Ausscheiden mit dem Ende der Amtszeit von Präsident Donald Trump veranlasst. Das Außenministerium hatte die Rücknahme des Schritts bereits vergangene Woche angekündigt.

RND/dpa

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