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70 Jahre nach Hinrichtung: Sieben Schwarze in den USA begnadigt

  • 70 Jahre nach ihrer Hinrichtung sind sieben Schwarze in den USA begnadigt worden.
  • Sie sollen eine 32-jährige Weiße vergewaltigt haben.
  • Der Gouverneur des US-Staates Virginia begnadigte sie am Dienstag nach einem Treffen mit ihren Nachkommen.
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Richmond. 70 Jahre nach ihrer Hinrichtung sind sieben Schwarze in den USA postum begnadigt worden. Die Männer waren schuldig befunden worden, eine 32-jährige Weiße vergewaltigt zu haben. Der Gouverneur des US-Staates Virginia, Ralph Northam, begnadigte sie am Dienstag nach einem Treffen mit ihren Nachkommen, die für einen solchen Schritt geworben hatten.

Die Männer wurden in den USA und darüber hinaus bekannt als „Martinsville Seven“. Alle sieben wurden 1951 innerhalb weniger Tage auf dem Elektrischen Stuhl hingerichtet, zwei Jahre nach der Vergewaltigung in dem mehrheitlich schwarzen Viertel Martinsville. Aktivisten bestritten nicht grundsätzlich die Schuld der Männer, aber argumentierten, dass diese wegen ihrer Hautfarbe keinen fairen Prozess bekommen hätten und besonders hart bestraft worden seien. „Diese Männer wurden hingerichtet, weil sie schwarz waren, und das ist nicht richtig“, sagte auch Gouverneur Northam, ein Demokrat.

RND/AP

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