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Luftangriffe nehmen wohl zu

Pentagon sieht keinen Hinweis auf Einsatz von Hyperschallraketen bei Angriff auf Odessa

Ein ukrainischer Feuerwehrmann geht in der Nähe eines zerstörten Gebäudes am Stadtrand von Odessa durch Trümmer. Nach Angaben des ukrainischen Militärs hatten russische Streitkräfte am Montag sieben Raketen aus der Luft auf den wichtigen Schwarzmeerhafen abgefeuert und dabei ein Einkaufszentrum und ein Lagerhaus getroffen.

Washington. Das US-Verteidigungsministerium hat keine Hinweise auf den Einsatz von Hyperschallraketen bei den jüngsten russischen Angriffen auf die ukrainische Hafenstadt Odessa.

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Er könne den Einsatz solcher Waffen in Odessa nicht bestätigen, sagte ein hochrangiger Ministeriumsmitarbeiter am Dienstag in einer Telefonschalte mit Journalisten. Luftangriffe auf Odessa hätten in den vergangenen Tagen aber zugenommen. Nach Darstellung des ukrainischen Militärs hatte die russische Luftwaffe in der Nacht zu Dienstag Hyperschallraketen vom Typ Kinschal auf die südukrainische Hafenstadt abgefeuert.

Odessa seit Tagen unter Beschuss: Ukraine meldet einen Todesfall und mehrere Verletzte

Die Hafenstadt im Süden der Ukraine ist seit Sonntagabend Ziel verstärkter russischer Raketenangriffe.

Der US-Ministeriumsvertreter sagte, es gebe keine Hinweise auf einen Angriff auf Odessa durch Bodentruppen oder vom Schwarzen Meer aus. „Odessa steht immer noch fest unter ukrainischer Kontrolle.“ Die ukrainische Agentur Unian hatte unter Berufung auf die örtliche Militärführung gemeldet, bei den nächtlichen Luftangriffen in Odessa seien mindestens ein Mensch getötet und fünf weitere verletzt worden. Die „Ukrajinska Prawda“ berichtete, dabei seien „touristische Objekte“ getroffen und mindestens fünf Gebäude zerstört worden.

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Der US-Ministeriumsmitarbeiter sagte, seit Kriegsbeginn hätten die russischen Streitkräfte in zehn bis zwölf Fällen Hyperschallwaffen eingesetzt. Er betonte, weder im Süden noch im Donbass im Osten der Ukraine habe der russische Präsident Wladimir Putin bislang seine wichtigsten Ziele erreicht. Nach US-Einschätzung liege Putin „zwei Wochen oder vielleicht sogar mehr“ hinter seinem Zeitplan.

RND/dpa

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