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Ex-Präsident mit entscheidendem Einfluss

„Gewinn für das Leben“: Trump feiert Abtreibungsurteil des US-Höchstgerichts

Ex-US-Präsident Donald Trump spricht auf der Konferenz Road to Majority.

Ex-US-Präsident Donald Trump spricht auf der Konferenz Road to Majority.

Washington. Ex-Präsident Donald Trump hat die Supreme-Court-Entscheidung gegen das liberale Abtreibungsrecht als „Gewinn für das Leben“ gelobt. Die Entscheidung sei nur möglich gewesen, weil er drei konservative Richter an das Oberste Gericht berufen habe. „Es war mir eine große Ehre, das zu tun“, schrieb er in einer Mitteilung. Trotz der „radikalen Linken“ bestehe noch Hoffnung, das Land zu retten.

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Trump hatte während seiner Amtszeit die Richter Neil Gorsuch, Brett Kavanaugh und Amy Coney Barrett ernannt. Damit verschob er die Mehrheit im Gericht deutlich nach rechts: auf sechs der neun Sitze.

Der Supreme Court hatte mit einer wegweisenden Entscheidung am Freitag das liberale Abtreibungsrecht des Landes gekippt. Der Supreme Court machte damit den Weg für strengere Abtreibungsgesetze frei - bis hin zu kompletten Verboten in einzelnen US-Staaten.

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Eine Teilnehmerin der Demonstration gegen das Abtreibungsverbot fordert vor dem Supreme Court auf einem Schild "My Body My Choince" (Mein Körper, meine Entscheidung").

USA schränken Frauenrechte ein: Was bedeutet das für Deutschland?

Das Oberste US-Gericht hat am Freitag nach 50 Jahren das landesweite Recht auf Abtreibungen gekippt. Künftig können Schwangerschaftsabbrüche deutlich restriktiver geregelt oder sogar ganz verboten werden. Eine historische Zäsur – und ein deutliches Signal für die Debatte um Abtreibungsrechte in Deutschland.

Bereits zuvor lobte Trumps Sohn die Supreme-Court-Entscheidung gegen das liberale Abtreibungsrecht als Sieg seines Vaters. „Stolz auf meinen Vater für das, was er heute erreicht hat“, schrieb Donald Trump Junior am Freitag bei Twitter. Sein Vater habe für „unsere Bewegung“ drei Richter am Obersten Gerichtshof eingesetzt, die gegen liberale Abtreibungsregeln seien. Auch der konservative texanische Gouverneur Greg Abbott begrüßte das Urteil: Texas sei ein Staat, der ungeborenes Leben schütze.

RND/dpa/jst

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