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Biden: Wir wollen keinen neuen Kalten Krieg

  • Joe Biden hat seine erste Rede vor der UN-Vollversammlung als US-Präsident gehalten.
  • Er gab sich Mühe, in dem Konflikt mit China zu beschwichtigen.
  • Biden sprach aber auch von einem harten Wettbewerb.
2:44 min
In seiner ersten Rede als Präsident vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) sagte Biden am Dienstag in New York, die Welt müsse niemals wie zuvor zusammenarbeiten, um die globalen Herausforderungen zu meistern.  © Reuters
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New York. US-Präsident Joe Biden hat erneut klargestellt, dass die USA keinen Konflikt mit China beabsichtigen. „Wir streben keinen neuen Kalten Krieg an“, sagte Biden am Dienstag bei seiner ersten Rede vor der UN-Vollversammlung als US-Präsident. Die Vereinigten Staaten wollten keine Spaltung der Welt in starre Blöcke. Die großen Mächte der Welt hätten die Verantwortung, ihre internationalen Beziehungen achtsam zu gestalten.

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„Also kippen wir nicht von einem verantwortungsvollen Wettbewerb in einen Konflikt.“ Der US-Präsident nannte China dabei nicht explizit. Biden stellte aber klar, die USA seien bereit für harten Wettbewerb, träten ein für Partner und Verbündete und stellten sich allen Versuchen stärkerer Länder entgegen, schwächere Länder zu dominieren.

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Bidens Regierung räumt China eine herausgehobene Stellung in ihrer Außenpolitik ein: Der US-Präsident betrachtet die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt als mächtigsten Konkurrenten und geopolitische Herausforderung Nummer eins.

RND/dpa

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