Joe Biden verspricht Wählern kostenlose Corona-Impfung

  • US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat im Fall seines Wahlsiegs kostenlose Impfungen gegen das Coronavirus versprochen.
  • Auch Bürger ohne Krankenversicherung müssten kostenlosen Zugang zu Impfungen bekommen, sagte Biden am Freitag.
  • Außerdem stellte Biden erneut seinen Plan zur Pandemie-Bekämpfung vor.
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Wilmington. Eine Impfung gegen das Coronavirus soll nach Willen des demokratischen US-Präsidentschaftskandidaten Joe Biden für alle Menschen in den USA kostenlos sein. Auch für Bürger ohne Krankenversicherung müsse die Regierung eine kostenfreie Schutzimpfung garantieren, sagte Biden am Freitag in Wilmington im Bundesstaat Delaware. In den USA sind Millionen Menschen aus Kostengründen nicht krankenversichert. Experten hoffen, dass es im kommenden Jahr einen allgemein verfügbaren Impfstoff geben wird.

Der Demokrat Biden erneuerte seine Kritik am Krisenmanagement von Präsident Donald Trump. „Er hat Amerika aufgegeben“, sagte der 77-Jährige. Der Republikaner habe immer noch keinen schlüssigen Plan, die Pandemie einzudämmen. „Er will nur, dass wir angesichts der schrecklichen Todeszahlen und dem Schmerz für so viele Amerikaner abstumpfen und resignieren“, sagte Biden. Er tritt bei der Wahl am 3. November gegen Trump an.

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Biden für Maskenpflicht

Biden stellte am Freitag erneut seinen Plan vor, um die Pandemie einzudämmen. Unter anderem will Biden im Fall eines Wahlsiegs die Kapazität für Corona-Tests massiv ausbauen, sich im ganzen Land für das verpflichtende Tragen von Masken einsetzen und die heimische Produktion von Schutzkleidung deutlich ausbauen.

Insgesamt gibt es Daten der Universität Johns Hopkins zufolge in den USA, einem Land mit rund 330 Millionen Einwohnern, seit Beginn der Pandemie rund 8,4 Millionen bestätigte Coronavirus-Infektionen. Gut 223.000 Menschen starben bislang - mehr als in jedem anderen Land der Welt. Die Zahl der Neuinfektionen steigt auch in den USA seit Tagen wieder an. Am Donnerstag allein waren der Universität Johns Hopkins zufolge knapp 72.000 positive Tests gemeldet worden.

RND/dpa

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