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  • US-Wahl: Facebook verbietet Werbung, die Zweifel an Wahlergebnis und -methoden verbreitet

Facebook verbietet Werbung, die Legitimität der US-Wahl in Zweifel zieht

  • Einen Tag nach der TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und Herausforderer Joe Biden hat Facebook angekündigt, Werbung zu verbieten, die die Rechtmäßigkeit der US-Wahl untergräbt.
  • Das betreffe Reklame, die Zweifel am Wahlergebnis oder an einzelnen Wahlmethoden säe - wie etwa der Briefwahl.
  • Damit geht der Digitalkonzern weiter als bislang erwartet.
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Menlo Park. Facebook hat mit Blick auf die US-Präsidentschaftswahl angekündigt, schärfer gegen Werbung vorzugehen, die Zweifel am Wahlergebnis oder an einzelnen Wahlmethoden verbreitet. Entsprechende Vorgaben gelten ab sofort, sowohl für Facebook als auch für Instagram, wie Facebook-Produktmanager Rob Leathern am Mittwoch (Ortszeit) auf Twitter schrieb.

Leathern verwies darauf, dass unter anderem Anzeigen verboten seien, die falsche Behauptungen über die Stimmabgabe per Brief machten. Auch die Verwendung vereinzelter Vorfälle von Wahlbetrug sei unzulässig, wenn damit dem Wahlausgang insgesamt die Legitimität abgesprochen werde, schrieb Leathern weiter.

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Facebook geht weiter als gedacht

Die Vorgaben gehen über die bisherigen Ankündigungen des Unternehmens hinaus. Bislang sind Anzeigen verboten, die vorzeitige Ansprüche auf einen Wahlsieg anmelden. Facebook hatte zuletzt auch erklärt, das Unternehmen werde eine Woche vor der US-Präsidentenwahl keine neuen Anzeigen zu politischen Themen mehr annehmen. Die Anzeigen bei Facebook landen in den Newsfeeds der Nutzer und können auf bestimmte Zielgruppen ausgerichtet werden.

Facebook aktualisierte seine Vorgaben einen Tag nach der ersten TV-Debatte zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Trump weigerte sich dabei zu versprechen, dass er sich nicht vor dem offiziellen Wahlergebnis zum Sieger erklären werde. Trump wirft den Demokraten unter anderem vor, durch massenhafte Briefwahl für Wahlbetrug sorgen zu wollen. Belege dafür gibt es nicht.

RND/dpa

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