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US-Wahl: Schon jetzt haben mehr Menschen früh gewählt als 2016

  • Fast 50 Millionen US-Amerikaner haben bereits frühzeitig ihre Stimme abgegeben.
  • Das sind bereits mehr Frühwähler als im Jahr 2016 insgesamt.
  • Bis zur Präsidentenwahl sind es noch elf Tage.
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Washington. Elf Tage vor der Präsidentenwahl in den USA haben bereits mehr Wahlberechtigte von der Möglichkeit einer frühen Stimmabgabe Gebrauch gemacht als vor der Wahl 2016 insgesamt.

Nach Daten des „U.S. Elections Project“ des Politikwissenschaftlers Michael McDonald von der Universität Florida vom Freitag haben bereits mehr als 49,3 Millionen Amerikaner ihre Stimme abgegeben - das entspricht mehr als einem Drittel aller Stimmen bei der Wahl vor vier Jahren.

Damals nutzten insgesamt gut 47 Millionen Bürger die Möglichkeit der frühen Stimmabgabe.

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Bei der Wahl am 3. November tritt der republikanische US-Präsident Donald Trump gegen den demokratischen Herausforderer Joe Biden an. Außerdem werden alle Sitze im Repräsentantenhaus und gut ein Drittel der Sitze im Senat vergeben.

Nach den Daten des Projekts scheinen bislang erheblich mehr registrierte Demokraten als Republikaner ihre Stimme frühzeitig abgegeben zu haben. Die Registrierung bei einer Partei sagt nicht unbedingt etwas über das Stimmverhalten aus.

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Ein letztes Mal vor der Wahl sind US-Präsident Donald Trump und sein Herausforderer Joe Biden aufeinander getroffen.  © Reuters
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Trump macht Stimmung gegen die Briefwahl

Wegen der Coronavirus-Pandemie wird bei der Wahl in den USA erwartet, dass mehr Amerikaner als sonst von der Möglichkeit einer frühen Stimmabgabe oder der Briefwahl Gebrauch machen. Trump macht allerdings seit Monaten Stimmung gegen Briefwahl, weil er darin massives Betrugspotenzial sieht. Belege dafür hat er nicht vorgelegt.

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Im historischen Verlauf zeigt sich, dass die Wahlbeteiligung in den USA höher liegt, je kontroverser der Wahlkampf abläuft. Trump hat die Wahl zur wichtigsten in der Geschichte der USA erklärt. Auch Biden hat die Bedeutung dieser Wahl für die Zukunft der Vereinigten Staaten immer wieder unterstrichen.

RND/dpa

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