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Trump zu Soleimani - “Hätte vor Jahren getötet werden sollen”

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump

US-Präsident Donald Trump hat den tödlichen Angriff auf den iranischen General Kassem Soleimani als Präventivschlag bezeichnet. Soleimani habe über eine lange Zeit "Tausende Amerikaner getötet oder schwer verletzt", twitterte Trump. "Und plante, noch viele weitere zu töten...aber wurde geschnappt!" Der Kommandeur der Al-Kuds-Brigaden "hätte vor vielen Jahren getötet werden sollen", schrieb Trump weiter, und übte indirekt Kritik an der Iran-Politik seiner Vorgänger: "Der Iran hat noch nie einen Krieg gewonnen, aber noch nie eine Verhandlung verloren!"

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Zuvor hatte auch US-Außenminister Mike Pompeo erklärt, mit der Tötung Soleimanis seien die USA einem von diesem geplanten, unmittelbar bevorstehenden Angriff zuvorgekommen. Die oberste Führung in Teheran und verbündete Milizen drohten Washington am Freitag mit Vergeltung. „Soleimanis Weg wird auch ohne ihn weitergeführt, aber die Kriminellen erwartet eine schwere Rache“, schrieb Ajatollah Ali Chamenei in einem Beileidsschreiben.

Acht Menschen bei US-Drohnenangriff getötet

Soleimani, der Kommandeur der iranischen Al-Kuds-Brigaden, war in der Nacht zum Freitag bei einem US-Drohenangriff nahe dem Flughafen der irakischen Hauptstadt Bagdad getötet worden. Nach Angaben irakischer Sicherheitskräfte trafen drei Raketen zwei Fahrzeuge. Insgesamt seien acht Menschen getötet worden, hieß es. Darunter waren demnach auch der hohe irakische Milizenanführer Abu Mahdi al-Muhandis, ein enger Verbündeter des Irans, und ein Schwiegersohn Soleimanis.

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US-Militär tötet hochrangigen iranischen General Soleimani bei Raketenangriff

Durch einen Raketenangriff vonseiten der USA ist ein hochrangiger iranischer General getötet worden. Nun droht der Iran mit Vergeltung.

In den USA entbrannte eine Debatte über die Rechtmäßigkeit des US-Angriffs. „Präsident Trump hat soeben eine Stange Dynamit in ein Pulverfass geworfen“, erklärte der frühere US-Vizepräsident und demokratische Präsidentschaftsbewerber Joe Biden.

RND/AP

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