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Nach US-Militärhilfe: Russland fordert Lieferstopp von Waffen an die Ukraine

Ein ukrainischer Soldat bringt sich an der Frontlinie in der Region Donezk in Stellung. Russland fordert wegen des anhaltenden Konflikts ein Waffenembargo für die Ukraine.

Moskau.Angesichts neuer US-Militärhilfe für die Ukraine hat Russland ein Waffenembargo gegen das Nachbarland gefordert. Die internationale Gemeinschaft müsse anerkennen, dass es in der Ostukraine einen Bürgerkrieg gebe, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharow, am Donnerstag in Moskau der Agentur Interfax zufolge. Deshalb müsse ein Verbot von Waffenlieferungen an das Land beantragt werden.

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US-Präsident Joe Biden hatte zuvor seinem ukrainischen Kollegen Wolodymyr Selenskyj bei einem Empfang in Washington ein neues Sicherheitspaket in Aussicht gestellt. Es soll nach US-Angaben ein Umfang von 60 Millionen Dollar (51 Millionen Euro) haben. Darin enthalten seien zusätzliche Panzerabwehrraketen vom Typ Javelin und andere Rüstungsgüter, „damit sich die Ukraine wirksamer gegen russische Aggression verteidigen kann“, hieß es.

Russland warnt vor Eskalation in Ukraine

Wie zuvor der Kreml warnte auch das russische Außenministerium davor, die in Aussicht gestellte US-Militärhilfe könne zu einer Eskalation in der Ostukraine führen. Zudem könne sie sich negativ auswirken, den seit Jahren schwelenden Konflikt beizulegen.

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Seit mehr als sieben Jahren kämpfen ukrainische Regierungstruppen in Teilen der Gebiete Donezk und Luhansk entlang der russischen Grenze gegen prorussische Separatisten. Diese werden aus der Sicht Kiews und des Westens von Moskau auch mit Waffen versorgt. UN-Schätzungen zufolge sind seitdem mehr als 13.000 Menschen getötet worden. Die Beziehungen zwischen Russland sind seit Jahren zerrüttet.

RND/dpa

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