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US-Klimabeauftragter John Kerry signalisiert enorme Investitionen

  • Der zweite Tag des US-Klimagipfels bringt eine vielversprechende Ankündigung des Klimabeauftragten John Kerry über Großinvestitionen mit sich.
  • Dazu habe er sich im Rahmen des virtuellen Gipfels bereits mit 63 Staaten abgesprochen.
  • Oftmals fehlten Ressourcen zur Umsetzung ambitionierter Pläne, so Kerry.
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Washington. Am zweiten Tag des von den USA initiierten Klimagipfels hat der US-Klimabeauftragte John Kerry Investitionen von historischem Ausmaß angekündigt. Der ehemalige Außenminister erklärte am Freitag, er habe am ersten Tag des digitalen Treffens Rückmeldungen von Vertretern von 63 Staaten erhalten.

Viele Ländern hätten mutige Pläne, aber ihnen fehlten die Ressourcen zur Umsetzung. „Niemand wird um ein Opfer gebeten“, betonte Kerry. „Dies ist eine Chance.“

„Es herrscht eine höfliche, aber offensichtliche Frustration unter vielen, die wenig zur Krise beigetragen haben, aber mit so vielen Folgen fertig werden müssen“, sagte Kerry weiter. Die Teilnehmer hätten aber auch von „wesentlichen und aufregenden Maßnahmen“ berichtet, die sie ergreifen wollten.

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Bloomberg: Risiken des Klimawandels müssen transparent erläutert werden

Am zweiten Tag des Treffens äußerten sich auch der frühere New Yorker Bürgermeister Mike Bloomberg und der Microsoft-Gründer Bill Gates. Bloomberg erklärte, für den Kampf gegen den Klimawandel müssten die Risiken durch die Erderwärmung transparent erläutert werden.

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So müssten Unternehmen Klimarisiken öffentlich machen, damit Investoren ihr Geld entsprechend anlegen könnten. Für die Herausforderung, den Klimawandel einzudämmen, seien historische Investitionen nötig. Bloomberg ist UN-Sondergesandter für Fragen zum Klimawandel.

Gates: „Das ist ein vielversprechender Moment“

Gates dankte Biden und Kerry dafür, dass die USA wieder eine führende Rolle im Kampf gegen die Erderwärmung inne hätten. „Das ist ein vielversprechender Moment“, sagte Gates. Aktivisten und junge Leute forderten zu Recht ein entschlossenes Handeln.

„Regierungen weltweit kommen diesen Forderungen mit ehrgeizigen Zusagen nach“, so Gates. Der Klimawandel sei jedoch ein komplexes Thema und heutige Technologien allein würden nicht ausreichen, um die Ziele zu erreichen.

Am zweiten Tag des Klimagipfels, der rein virtuell stattfindet, sollte es um die wirtschaftlichen Chancen umweltfreundlicher Technologien und die Notwendigkeit von Innovationen gehen.

RND/AP

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