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Wisconsin: Bundesrichter verlängert Frist für Briefwahl-Zählung

  • Der US-Bundesstaat Wisconsin gilt als hart umkämpft.
  • Nun hat ein Bundesrichter die Frist für das Zählen von Briefwahlstimmen dort verlängert.
  • Damit dürfte das Ergebnis der US-Wahl dort tagelang nicht feststehen.
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Madison. Ein US-Bundesrichter hat die Frist für das Zählen von Briefwahlstimmen im umkämpften Staat Wisconsin auf sechs Tage nach der Präsidentschaftswahl am 3. November verlängert.

Richter William Conley gab am Montag einem großen Teil von Anträgen von Demokraten und deren Verbündeten statt, die geklagt hatten, um die Frist zu verlängern. Bedingung, damit die Briefwahlstimmen gezählt werden können, ist, dass ihr Postdatum nicht nach dem 3. November liegt.

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Nach dem Urteil wird der Ausgang der Präsidentschaftswahl in Wisconsin wahrscheinlich tagelang nicht feststehen. Es wird damit gerechnet, dass gegen die einstweilige Verfügung von Conley Berufung eingelegt wird, auch vor dem Obersten Gerichtshof.

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US-Präsident Donald Trump hatte 2016 in Wisconsin mit weniger als 23.000 Stimmen Vorsprung gewonnen.

RND/AP

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