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Lübcke-Prozess: Zweiter Nebenkläger legt Revision gegen Urteil ein

  • Vor einer Woche ist Stephan Ernst für den Mord am früheren Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zu lebenslanger Haft verurteilt worden.
  • In einem Anklagepunkt hat ihn der Staatsschutzsenat jedoch freigesprochen.
  • Deshalb legt nach der Bundesanwaltschaft auch ein zweiter Nebenkläger Revision ein.
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Frankfurt/Main. Eine Woche nach dem Urteil im Lübcke-Prozess am Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt hat am Donnerstag auch Ahmed I. als zweiter Nebenkläger Revision eingelegt.

Damit haben nach Angaben einer Gerichtssprecherin nun sämtliche Verfahrensbeteiligte Revision eingelegt. Ahmed I., ein irakischer Flüchtling, war im Januar 2016 bei einem Messerangriff im nordhessischen Lohfelden schwer verletzt worden.

Im Prozess gegen den zu lebenslanger Haft verurteilten Mörder des früheren Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke hatte die Bundesanwaltschaft Stephan Ernst auch diesen Angriff als versuchten Mord zur Last gelegt.

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Der Staatsschutzsenat hatte Ernst in diesem Anklagepunkt jedoch mangels Beweisen freigesprochen – einer der Gründe auch für die bereits erfolgte Revision der Bundesanwaltschaft.

RND/dpa

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