• Startseite
  • Politik
  • Ursula von der Leyen: EU ist beim Impfen „gut vorangekommen“

Ursula von der Leyen: EU ist beim Impfen „gut vorangekommen“

  • Ursula von der Leyen sieht die EU beim Impfen gegen das Coronavirus auf dem richtigen Weg.
  • Trotz der Lieferengpässe sei der Staatenverbund „gut vorangekommen“.
  • Angesichts von zwölf Millionen geimpfter EU-Bürger spricht von der Leyen sogar von einer „stattlichen Zahl“.
Anzeige
Anzeige

Berlin. Trotz der Lieferengpässe bei den von der EU bestellten Corona-Impfstoffen sieht Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen den Staatenverbund auf dem richtigen Weg. Inzwischen seien zwölf Millionen Menschen in der Europäischen Union geimpft worden, das sei eine „stattliche Zahl“ im Verhältnis zu den rund 370 Millionen erwachsenen EU-Bürgern. Man sei „gut vorangekommen“, bilanzierte die CDU-Politikerin am Sonntag im ZDF-„heute journal“.

Zwar gebe es nun „noch mal eine schwierige Phase“ im Februar und März. Aber im zweiten Quartal seien dann deutlich mehr Impfdosen zu erwarten, weil es Startschwierigkeiten überwunden und weitere Impfstoffe zugelassen werden. Ziel der EU sei es, dass bis zum Ende des Sommers 70 Prozent der Erwachsenen in der EU geimpft seien. „Wenn wir das geschafft haben, ist das eine gewaltige Leistung.“

Video
AstraZeneca liefert der EU nun doch mehr Impfstoff
1:23 min
Kommissionspräsidentin von der Leyen sagte auf Twitter, das Unternehmen werde die EU mit zusätzlichen neun Millionen Impfdosen im ersten Quartal versorgen.  © Reuters
Anzeige

„Wenn wir das geschafft haben, ist das eine gewaltige Leistung“

Von der Leyen verwies erneut darauf, dass der britisch-schwedische Hersteller Astrazeneca im ersten Quartal nun doch mehr Impfstoff an die Europäische Union liefern werde als angekündigt. Es kämen neun Millionen Dosen hinzu, also insgesamt 40 Millionen Dosen. Das ist die Hälfte der ursprünglich anvisierten Menge von 80 Millionen Dosen.

Die Impfungen in Deutschland und der EU hatten kurz vor dem Jahreswechsel begonnen. Begleitet waren die ersten Wochen von Lieferschwierigkeiten einzelner Hersteller, Problemen bei der Terminvergabe und viel Unmut über fehlenden Impfstoff. Neben den Vakzinen von Biontech/Pfizer und Moderna hatte die EU am Freitag auch jenes von Astrazeneca zugelassen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen