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Unwetter-Katastrophe: Habeck fordert schnelle Hilfen für Betroffene

  • Der Grünen-Bundesvorsitzende Robert Habeck will schnelle und unbürokratische Hilfen für die Betroffenen der Unwetter-Katastrophe im Westen Deutschlands.
  • Habeck verlangt auch eine gemeinsame Kraftanstrengung für mehr Klimaschutz.
  • „Alles wird extremer werden“, warnt der Grünen-Politiker.
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München. Nach der Hochwasser-Katastrophe im Westen Deutschlands fordern die Grünen schnelle Hilfe für die Betroffenen – und dann eine gemeinsame Kraftanstrengung für mehr Klimaschutz. Über allem stehe aber jetzt immer noch die Rettung von Menschenleben, sagte der Bundesvorsitzende Robert Habeck am Samstag in einem Grußwort für einen kleinen Online-Parteitag der bayerischen Grünen.

Habeck: Mehr Anstrengungen bei Hochwasser- und Klimaschutz

Anschließend müsse denjenigen, die gerettet seien, schnell und unbürokratisch geholfen werden. Und dann müsse zum einen der Hochwasserschutz mehr Raum bekommen – und zum anderen brauche es stärkere Anstrengungen für mehr Klimaschutz und den gemeinsamen Kampf gegen die Erderwärmung.

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Hochwasser im Westen: Zahl der Opfer steigt weiter
0:54 min
Die Zahl der Toten nach den verheerenden Fluten im Westen Deutschlands steigt weiter.  © dpa

Habeck: „Alles wird extremer werden“

Habeck erklärte, die Hochwasser-Katastrophe sei nicht allein auf den Klimawandel zurückzuführen – es seien hier verschiedene Faktoren zusammenbekommen. Die Zunahme extremer Wetterereignisse zeige allerdings, dass sich das Klima immer weiter erwärme. „Alles wird extremer werden“, warnte Habeck.

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Nicht nur im Interesse kommender Generationen, sondern auch im eigenen Interesse müsse man nun endlich handeln: erneuerbare Energien ausbauen, Wirtschaft und Verkehr dabei unterstützen, klimaneutral zu werden. Es gehe bei der Bundestagswahl also um eine „fundamentale politische Weichenstellung“, betonte Habeck.

Der Grünen-Chef sagte, es sei „tragisch und schlimm“, dass die Katastrophe dieser Tage dies habe in Erinnerung rufen müssen. „Was wir schützen, ist das Leben von Menschen“, so Habeck. Und wenn man das Klima schütze, verteidige man letztlich auch die offene Gesellschaft.

RND/dpa

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