Unterstützung für Forderung nach Urwahl: „Martin Schulz hat Recht“

Der frühere SPD-Chef Martin Schulz sieht große Chancen für seine Partei in einer Urwahl zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten.

Der frühere SPD-Chef Martin Schulz sieht große Chancen für seine Partei in einer Urwahl zur Bestimmung des Kanzlerkandidaten.

Berlin. Der frühere Parteichef Martin Schulz erhält Unterstützung für seine Forderung nach einer Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten. „Martin Schulz hat Recht“, sagte Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Vorsitzender, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). „Es wäre eine sehr gute Idee, wenn verschiedene Personen mit unterschiedlichen Profilen sich um die Kanzlerkandidatur der SPD bewerben und einem Mitgliedervotum stellen würden“, fügte Stegner hinzu. „Das wäre ein guter Vorwahlkampf, belebt den innerparteilichen programmatischen Diskurs und weckt neues Interesse für die SPD und ihre Ideen. Das können wir gut gebrauchen.“

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Der ehemalige SPD-Chef Martin Schulz hatte eine solche Vorwahl zuvor im Interview mit dem RND gefordert. Wenn Personen mit ihren Programmvorstellungen im Wettbewerb anträten, dann werde es "richtig spannend", so Schulz. Weiter führte der einstige Kanzlerkandidat dort aus: "Wir in der SPD sollten deshalb nicht verzagt sein und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in einer Urwahl den Spitzenkandidaten bestimmen." Schulz nannte den Auswahlprozess um die Nachfolge Angela Merkels an der Spitze der CDU als gelungenes Beispiel. "Die CDU ist einen sichtbar neuen Weg gegangen. Das war innovativ, spannend und demokratiefördernd." Eine Urwahl würde die SPD stärken und "inhaltlich beleben", sagte Schulz.

Von Tobias Peter/RND

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