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  • „Unteilbar“-Demo in Berlin: Tausende protestieren für Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit

Berlin: Tausende bei „unteilbar“-Demonstration

  • In Berlin sind Tausende Menschen auf die Straße gegangen, um für Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit zu demonstrieren.
  • Zum Protest hatte das „unteilbar“-Bündnis aufgerufen.
  • Im Fokus stand auch die humanitäre Katastrophe in Afghanistan.
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In Berlin haben am Samstag mehrere tausend Menschen für sozialen Zusammenhalt und eine offene Gesellschaft demonstriert. Themen wie Soziale Gerechtigkeit, Klimaschutz und Menschenrechte dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden, teilte das Bündnis in einer Erklärung mit.  © Reuters
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Berlin. Tausende Menschen sind am Samstag in Berlin einem Aufruf des „unteilbar„-Bündnisses gefolgt. Unter dem Motto “#unteilbar - Für eine gerechte und solidarische Gesellschaft!“ demonstrierten sie für Menschenrechte, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Kurz nach Beginn berichtete die Polizei von einer Teilnehmerzahl im unteren bis mittleren vierstelligen Bereich. Angemeldet waren bis zu 30.000 Teilnehmer.

Der Zulauf zur Demonstration hielt am frühen Nachmittag noch an, hieß es. Wegen der Abstands- und Hygieneregeln im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hatten sich die Teilnehmer auf einer Strecke von mehreren Kilometern Länge verteilt. Sie reichte von der Straße des 17. Juni über das Brandenburger Tor bis zur Leipziger Straße auf Höhe Friedrichstraße. Die Abschlusskundgebung war am Nachmittag in der Nähe des Alexanderplatzes geplant. Die Polizei war mit mehr als 1.000 Beamtinnen und Beamten im Einsatz.

Besonders der Afghanistan-Einsatz in der Kritik

Aufgerufen zu der Demonstration hatte ein Bündnis aus mehr als 340 Organisationen und Initiativen, darunter das Deutsche Kinderhilfswerk, Amnesty International, der Paritätische Gesamtverband, Fridays for Future, Pro Asyl und die Tafel Deutschland.

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Wiebke Judith von Pro Asyl lenkte den Blick auf die humanitäre Katastrophe in Afghanistan. Trotz der offensichtlichen Not dort hätten viele Politiker aber vor allem betont, dass sich die Flüchtlingskrise von 2015 nicht wiederholen dürfe, kritisierte sie. Tatsächlich nicht wiederholen dürfe sich aber Verantwortungslosigkeit. Menschen in Not müsse geholfen werden, etwa über Aufnahmeprogramme von Bund und Ländern.

RND/epd

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