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  • Unruhen in Washington: FBI soll doch Hinweise auf Pläne für Krawalle gehabt haben

Bericht: FBI hatte doch Hinweise auf Pläne für Krawalle in Washington

  • Ein Mob von Anhängern Donald Trumps hatte vergangene Woche das Kapitol gestürmt.
  • Bislang hatte das FBI erklärt, vorab keine Hinweise auf ein derartiges Vorhaben gehabt zu haben.
  • Nun stellt sich offenbar heraus, entsprechende Informationen hatte die Behörde wohl doch.
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Washington. Das FBI hatte nach einem Bericht der „Washington Post“ sehr wohl Hinweise auf eine mögliche Eskalation der Proteste am Kapitol vergangene Woche. Intern hätten Agenten des FBI-Büros in Norfolk nahe Washington davor gewarnt, dass Extremisten sich untereinander abgesprochen und Pläne miteinander geteilt hätten, berichtete das Blatt am Dienstag. In einem Posting hieß es demnach, man solle sich bei der Reise nach Washington auf „Krieg“ einstellen.

Das Justizministerium und die FBI-Führung hatten bisher behauptet, es habe vorab keine Hinweise darauf gegeben, dass gewaltbereite Anhänger von US-Präsident Donald Trump versuchen könnten, das Kapitol zu stürmen.

Die interne Warnung war laut der „Post“ aber vom Dienstag, also vom Tag vor den Krawallen, bei denen fünf Menschen ums Leben kamen.

Unter anderem verbreiteten demnach Leute Karten von den Tunneln unter dem Kapitol und verabredeten Treffpunkte. Außerdem habe es in Postings auch konkrete Gewaltdrohungen gegeben, berichtete das Blatt unter Berufung auf das FBI-Dokument. Eines dieser Postings lautete: „Der Kongress muss hören, wie Glas zerbricht, wie Türen eingetreten werden und wie das Blut ihrer BLM (Black Lives Matter, Anm.)- und Antifa-Sklavensoldaten vergossen wird“

RND/AP

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