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Unionsfraktionsvize Frei: Schul- und Kita-Öffnung muss behutsam erfolgen

  • Am Montag kehren in zehn Bundesländern Grundschüler wieder in die Schulen zurück und Kitas nehmen wieder mehr Kinder in die Betreuung.
  • Angesichts dessen ruft Unionsfraktionsvize Thorsten Frei zu einem behutsamen Vorgehen auf.
  • Denn Öffnungen könnten immer nur im Verhältnis zur Entwicklung der Inzidenz erfolgen.
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Berlin. Vor der für Montag geplanten Rückkehr vieler Kinder in Schulen und Kitas hat der stellvertretende Unionsfraktionschef im Bundestag, Thorsten Frei, zu einem behutsamen Vorgehen aufgerufen. Bei dem Thema gehe es auf der einen Seite um den Gesundheitsschutz für Lehrkräfte und Schüler, sagte der CDU-Politiker am Sonntag der „Welt“. Andererseits habe Schule einen hohen Wert, und allein durch Digitalunterricht seien die Dinge nicht zu lösen.

„All das muss man in den Blick nehmen, aber klar ist auch im Bereich der Schulen, dass Öffnungen immer nur im Verhältnis zur Entwicklung der Inzidenz erfolgen können. Das heißt, es muss alles sehr behutsam passieren, und das bedeutet auch, dass man Möglichkeiten zum Gegensteuern haben muss.“

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Schulen in nahezu allen Bundesländern hätten sich nun auf den Montag eingestellt. Er glaube, es sei schwierig, da sehr schnell zu reagieren. „Aber man muss die Inzidenzentwicklung im Blick haben, und da sehen wir, dass das Überhandnehmen der Mutation bereits zu einem Anstieg der Sieben-Tage-Inzidenz geführt hat.“

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Corona-Lockdown: Großteil der Bundesländer öffnet Schulen und Kitas
1:13 min
Nach rund zwei Monaten sehen viele Kinder in Deutschland am Montag endlich wieder ihre Kita oder Grundschule von innen.  © dpa

Am Montag kehren nach bisherigen Plänen in zehn Bundesländern Grundschüler wieder in die Schulen zurück und Kitas nehmen wieder mehr Kinder in die Betreuung. Die Länder regeln das unterschiedlich.

In manchen sind bestimmte Landkreise mit hohen Corona-Zahlen von der Wiederaufnahme des Schul- und Kitabetriebs ausgeschlossen. Es gibt zum Teil Wechselunterricht mit geteilten Klassen, aber auch Klassen in voller Stärke, die sich in den Schulen dann aber nicht begegnen dürfen.

RND/dpa

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