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Union weiter bei 30 Prozent – Habeck beliebter als Baerbock

  • Laut einer aktuellen Umfrage hat sich die politische Stimmung in Deutschland kaum verändert.
  • Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden 30 Prozent der Wählenden für die Union stimmen.
  • An Beliebtheit verloren hat Annalena Baerbock – Robert Habeck liegt bei den Umfragen vor ihr.
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Berlin. Gut zehn Wochen vor der Bundestagswahl hat sich die politische Stimmung laut einer Forsa-Umfrage für das RTL/N-TV-Trendbarometer kaum verändert. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Union laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage weiterhin auf 30 Prozent. Sie hätte damit einen unveränderten Vorsprung von 15 Prozentpunkten vor der SPD (15 Prozent) und von 11 Prozentpunkten vor den Grünen, die bei 19 Prozent verharren.

Die FDP gewinnt im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommt auf 12 Prozent, die AfD (9 Prozent) verliert einen Prozentpunkt. Die Linke würde laut der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage unverändert 7 Prozent erreichen.

Die Zahl der Nichtwählerinnen und Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 22 Prozent weiterhin etwas unter dem Anteil der Nichtwählenden bei der Bundestagswahl 2017 (23,8 Prozent).

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Habeck vor Baerbock

Bei der Präferenz der Kanzlerkandidaten und der Kanzlerkandidatin hat sich wenig geändert. Unions-Kandidat Armin Laschet käme weiterhin auf 25 Prozent, Grünen-Spitzenkandidatin Annalena Baerbock auf 19 Prozent und Olaf Scholz, Vizekanzler und SPD-Kandidat, auf 16 Prozent. 40 Prozent würden keinen der drei Politiker wählen.

Das RTL/N-TV-Trendbarometer zeigt allerdings, dass der ausgeschiedene Grünen-Chef Robert Habeck mittlerweile als Kanzlerkandidat besser abschneiden würde als Annalena Baerbock. Habeck würde demnach 5 Prozentpunkte mehr erzielen als die aktuelle Spitzenkandidatin der Grünen.

Umfragen sind mit Unsicherheiten behaftet

In der jüngsten Umfrage des Instituts INSA vom Montag kommt die Union auf 28 Prozent, die SPD wie auch die Grünen auf 17 Prozent, die FDP auf 12,5 Prozent, die Linke auf 7 Prozent und die AFD auf 11 Prozent.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Forsa gibt eine statistische Fehlertoleranz von 2,5 Prozentpunkten an.

Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang. Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Mediengruppe RTL vom 6. Juli bis 12. Juli erhoben. Datenbasis: 2.502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

RND/dpa

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