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Vizefraktionschef Frei unterstützt Kandidatur von Brinkhaus gegen Laschets Willen

  • Der Vizefraktionschef der Union stützt den Vorsitzenden im parteiinternen Konflikt mit Armin Laschet.
  • Der CDU-Vorsitzende hatte vorgeschlagen, dass Ralph Brinkhaus kommissarisch bis zur Regierungsbildung im Amt bleibt.
  • Er will sich aber bereits am Dienstagabend für ein Jahr wiederwählen lassen.
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Berlin. Im parteiinternen Konflikt mit CDU-Chef Armin Laschet um die Wahl des Bundestagsfraktionsvorsitzenden bekommt Amtsinhaber Ralph Brinkhaus (CDU) Rückhalt aus den eigenen Reihen. „Unsere Fraktion braucht in dieser schweren Lage mehr denn je einen starken Vorsitzenden, der in den kommenden Monaten unsere Interessen mit Nachdruck vertreten kann“, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thorsten Frei (CDU) am Dienstag dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

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Laut Umfrage: Mehrheit kritisiert Laschets Kanzlerbemühungen
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Eine große Mehrheit der Deutschen ist laut einer Umfrage dagegen, dass CDU-Chef Armin Laschet versuchen will, trotz der Unionsverluste eine Regierung zu bilden.  © dpa

„Wir müssen deshalb heute eine Entscheidung über den Vorsitz treffen. Unsere Statuten sehen die Wahl des Vorsitzenden für ein Jahr vor. Dieses Institut hat sich über viele Jahre bewährt und sich als klug erwiesen.“

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Frei betonte: „Ich finde seine Kandidatur richtig. Ralph Brinkhaus wird auch von den beiden Parteivorsitzenden vorgeschlagen. Daher gehe ich davon aus, dass er auch gewählt wird.“

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Brinkhaus geht mit seiner Kandidatur auf Konfrontation zu Laschet. Entgegen dessen Vorschlag will sich Brinkhaus bereits am Dienstagabend für ein Jahr wiederwählen lassen und nicht nur kommissarisch bis zur Regierungsbildung im Amt bleiben. Das habe er Laschet am Montagabend persönlich angekündigt. Damit lässt es Brinkhaus auf eine weitere Schwächung Laschets ankommen.

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